Vulkanasche - BZÖ-Bucher stellt Anfrage an Verkehrsministerin Bures

Wien (OTS) - Das BZÖ wird angesichts des in Österreich herrschenden Chaos rund um die Aschewolke eine parlamentarische Anfrage an Verkehrsministerin Doris Bures stellen. Das hat BZÖ-Bündnisobmann Josef Bucher heute am Rande einer Pressekonferenz in Wien angekündigt. "Nach fünf Tagen Chaos im europäischen Flugverkehr haben auch die europäischen Verkehrsminister die Aschewolke bemerkt und erstmals konferiert und sich koordiniert. Das ist kein professionelles Krisenmanagement", so Bucher. Millionen gestrandete und im Stich gelassene Flugpassagiere könnten ein Lied davon singen.

Der BZÖ-Chef warnt angesichts des Krisenfiaskos auch vor sofort lebensbedrohenden Gefahrensituationen. "Was ist bei einer echten Krise, beispielsweise bei einer radioaktiven Wolke nach einem Unglück in einem Atomkraftwerk?" Wenn es hier das gleiche Krisenmanagement wie bei der Vulkanwolke gebe, dann drohe eine wirkliche Katastrophe. Bucher kritisierte auch die Tatsache, dass der Steuerzahler jetzt offenbar wieder für das Versagen der Regierungen zahlen müsse und die Entschädigungen an die Airlines finanzieren soll. Taxifahrer oder Busunternehmer, die wegen widrigen Witterungsbedingungen wie vereister oder wegen Schnee gesperrter Straßen sein Gewerbe nicht ausüben könne, erhalte schließlich auch keine staatliche Entschädigung. Das BZÖ werde in seiner Anfrage an die Verkehrsministerin genau hinterfragen, wie hoch die Kosten für die Bürger sind, wann die Bedrohung durch die Vulkanwolke Österreich erstmals bekannt war, welche Maßnahmen wann erfolgt sind und welche Lehren die Regierung aus dem jetzigen Fiasko für die Zukunft zieht.

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