TV-MEDIA exklusiv: Wiener Filmförderung macht Probleme bei 'Echte Wiener 2'

Regisseur Kurt Ockermüller wirft das Handtuch, Barbara Gräftner übernimmt den Regiestuhl

Wien (OTS) - Umstrukturierungen und Sparmaßnahmen bei "Echte
Wiener 2 - Die Deppat'n und die Gspritzt'n": Nachdem sich der für Wiener Filmthemen zuständige Wiener Filmförderungsfonds (WFF) weigerte, das eingereichte Projekt wegen angeblich unsicherer wirtschaftlicher Erfolgsaussicht zu fördern (der erste Film hatte 370.000 Besucher) und massive künstlerische Eingriffe forderte, kürzte Produzent Robert Winkler das ursprüngliche Produktionsbudget von 2,1 Millionen auf rund 1,6 Millionen Euro.

Eine Größenordnung, die Regisseur Kurt Ockermüller für seine Vision eines zweiten 'Mundl'-Kinofilms nicht akzeptieren kann; er bleibt als Berater an Bord und schreibt ein Sackbauer-Buch, hat aber die Regie an Barbara Gräftner ('Mein Russland') übergeben. Diese verspricht weitaus mehr Humor und weniger Tragik als beim ersten Kinofilm.

Dank der Förderungen von ORF und dem ÖFI (Österreichisches Filminstitut) sowie dem eingesprungenen Land Niederösterreich, denen Projekt und Buch sehr wohl unterstützenswert sind, wird wie geplant ab 1. Juni mit allen Sackbauer-Stars, allen voran Karl Merkatz, gedreht; ab 10. Dezember 2010 wird 'Echte Wiener 2' in den Kinos anlaufen.

Ob das letzte Wort in Sachen Förderung gesprochen ist, steht noch nicht fest: via TV-MEDIA lädt Dr. Peter Zawrel vom WFF die Macher des Films ein, sich doch noch einmal zusammen zu setzen.

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