Boehringer Ingelheim wächst zum zehnten Mal in Folge schneller als der Pharmamarkt

Anhaltend hohe Investitionen in F&E / Markteinführung von fünf innovativen Medikamenten geplant

Wien (OTS) - Boehringer Ingelheim konnte auch im Jahr 2009 seinen Wachstumskurs fortsetzen und seine Umsatzerlöse um 9,7 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro (2008: 11,6 Milliarden Euro) steigern. Dies teilte das Unternehmen heute auf seiner Jahrespressekonferenz mit. Auch ohne Berücksichtigung positiver Währungseffekte lag das Wachstum mit 6,7 Prozent erneut über dem durchschnittlichen Wachstum des Weltpharmamarktes. Damit ist Boehringer Ingelheim zum zehnten Mal in Folge stärker als der Pharmamarkt gewachsen und war 2009 das am schnellsten wachsende Unternehmen unter den 15 weltweit größten Pharmaunternehmen.

Das Betriebsergebnis, vergleichbar mit dem EBIT, stieg trotz geplant höherer Investitionen in Forschung und Entwicklung auf 2,2 Milliarden Euro.

Prof. Dr. Andreas Barner, Sprecher der Unternehmensleitung und verantwortlich für den Unternehmensbereich Forschung & Entwicklung und Medizin, zeigte sich zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2009: "In Anbetracht des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes sehen wir uns durch den Erfolg des Jahres 2009 in unserem unternehmerischen Handeln bestätigt. Der Erfolg unserer innovativen Medikamente für die Patienten und unsere viel versprechende Forschungspipeline lassen uns zuversichtlich nach vorne schauen."

Boehringer Ingelheim hat auch 2009, im 125. Jahr der Unternehmensgeschichte, wieder in erheblichem Maß in seine Zukunft investiert. Für die Erforschung und Entwicklung neuer Medikamente und Therapien wurden die Aufwendungen erneut um mehr als 100 Millionen Euro auf 2,2 Milliarden Euro erhöht. Damit hat das Unternehmen 21 Prozent der Umsatzerlöse aus dem Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten direkt in Forschung und Entwicklung reinvestiert.

"Fünf therapeutisch viel versprechende, innovative Medikamente aus unserer eigenen Pipeline haben sehr positive Daten in den klinischen Studien geliefert", führte Prof. Barner aus. "Diese neuen Medikamente in für unser Unternehmen teilweise neuen Indikationsgebieten werden den Patienten deutliche therapeutische Fortschritte bieten und sind gleichzeitig wichtig für die weitere Zukunft von Boehringer Ingelheim als jetzt 125jähriges unabhängiges Familienunternehmen."

Finanzen - Unternehmerischer Erfolg und solide Finanzierung

Wie in den vergangenen Jahren ermöglichte auch im Jahr 2009 ein hoher operativer Cashflow von rund 2,4 Milliarden Euro (+26%) Boehringer Ingelheim die vollständige Eigenfinanzierung seiner Investitionen.

Den größten Bestandteil der 630 Millionen Euro Investitionen in Sachanlagen hat Boehringer Ingelheim erneut vor allem für Herstellungskapazitäten für neue Produkte sowie für Gebäude und technische Anlagen an seinen Forschungs- und Entwicklungsstandorten getätigt.

Zur Stärkung der Liquidität und Erhöhung der finanziellen und unternehmerischen Flexibilität hat Boehringer Ingelheim 2009 fremde Mittel in Höhe von 1.300 Millionen Euro aufgenommen. Der wesentliche Anteil resultierte aus der erfolgreichen Platzierung eines Schuldscheindarlehens mit einem Volumen von 900 Millionen Euro. Die Mittel dienen der Liquiditätssicherung und erhöhen die finanzielle und unternehmerische Flexibilität des Unternehmens.

Hubertus von Baumbach, verantwortliches Mitglied der Unternehmensleitung für den Unternehmensbereich Finanzen und Tiergesundheit, zeigte sich zuversichtlich beim Blick in die Zukunft:
"Boehringer Ingelheim ist für die Zukunft sehr gut gerüstet, nicht zuletzt aufgrund der guten Produktpipeline. Umsatzverluste, die wir durch den Auslauf des Patentschutzes von Produkten in den USA in diesem Jahr erwarten, werden wir durch das Wachstum des bestehenden Portfolios und durch Neueinführungen kompensieren." Wichtig und von Einfluss werden sicherlich auch die Veränderungen in den Gesundheitssystemen sein; Deutschland und die USA seien hier nur als Beispiel erwähnt. In den nächsten Jahren sei auch ein deutlicher Einfluss der wirtschaftlichen Entwicklungen in den "Emerging Markets" auf das Geschäft von Boehringer Ingelheim zu erwarten.

Innovative Präparate treiben Wachstum

Im wichtigsten und größten Geschäftsgebiet, den verschreibungspflichtigen Medikamenten, erzielte Boehringer Ingelheim im Jahr 2009 rund 80% seiner Gesamterlöse. Dabei lagen die Erlöse bei gut zehn Milliarden Euro mit einem Zuwachs von 10,4% auf Euro-Basis. Engelbert Tjeenk Willink, in der Unternehmensleitung verantwortlich für den Unternehmensbereich Marketing und Vertrieb Humanpharma, teilte mit: "Die Steigerung in diesem Bereich ist vor allem auf unsere Kernpräparate SPIRIVA(R); ALNA(R)/FLOMAX(R), MICARDIS(R) und SIFROL(R)/MIRAPEX(R) zurückzuführen. Diese Medikamente konnten mit Erlösen von insgesamt sechs Milliarden Euro überzeugen und sind um +17,5% gegenüber dem Vorjahr gewachsen."

SPIRIVA(R), das Top-Präparat von Boehringer Ingelheim zur Behandlung der COPD (chronisch-obstruktive Atemwegserkrankung), konnte seine Erlöse auf 2,4 Milliarden Euro steigern, was einem währungsbereinigten Wachstum von 14,3% entspricht. Auf Euro-Basis lag das Wachstum sogar bei 16,2%. Alleine auf dem größten Absatzmarkt, den USA, erzielte SPIRIVA(R) erstmals mehr als eine Milliarde Euro Umsatz.

ALNA(R)/FLOMAX(R) zur Behandlung der Symptome von gutartiger Prostatavergrößerung war der Spitzenreiter im Wachstum von währungsbereinigt 25,9 % sowie 31,5% auf Euro-Basis.
MICARDIS(R), ein Medikament gegen Bluthochdruck, erreichte Erlöse von 1,39 Milliarden Euro sowie Zuwächse von währungsbereinigt +8,7%, auf Euro-Basis von +14,3%. Vor allem nach den Ergebnissen der ONTARGET-Studie mit der neuen Zulassung von MICARDIS(R) zur Verringerung des Risikos für einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder kardiovaskulär bedingten Tod, hat das Produkt weiteres Wachstumspotenzial.

TWYNSTA(R), die feste Kombination des MICARDIS(R)-Wirkstoffs Telmisartan mit Amlodipin, wurde 2009 in festen Dosierungskombinationen als Einzel-Therapie für die Blutdrucksenkung oder als Kombinationstherapie mit anderen blutdrucksenkenden Wirkstoffen zugelassen und wird derzeit schon in den USA bei Patienten eingesetzt, die zur Erreichung ihres optimalen Blutdrucks mehrere Wirkstoffe benötigen.

SIFROL(R)/MIRAPEX(R), das Medikament zur Parkinson-Therapie und zur Behandlung des Syndroms der unruhigen Beine, erzielte Erlöse von 801 Millionen Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von währungsbereinigt +3,6 %, auf Euro-Basis von +6,6% gegenüber dem Vorjahr. Für SIFROL(R)/MIRAPEX(R) wurde 2009 in Europa eine neue Formulierung als Retardtablette zugelassen. Dies ermöglicht eine verlängerte, konstante Wirkstoffabgabe und damit geringere Schwankungen in der Plasmakonzentration.

PRADAXA(R) (Dabigatranetexilat) aus eigener Forschung und Entwicklung ist ein direkter Hemmer des Thrombins, eines Schlüsselenzyms der Gerinnungskaskade. Es verhindert die Bildung von Blutgerinnseln und ist bereits zugelassen zur Vorbeugung von Thrombosen und potenziell lebensgefährlichen Lungenembolien nach Knie- und Hüftgelenksersatz-Operationen.

"Dieser Wirkstoff hat bahnbrechende Ergebnisse in der klinischen Studie RE-LY(R) gezeigt", so Engelbert Tjeenk Willink. "Diese bilden die wissenschaftliche Grundlage für die Zulassung bei den Behörden in der zweiten Indikation Prävention von Schlaganfällen bei Vorhofflimmern. Für Patienten und Ärzte ist das eine maßgebliche therapeutische Innovation. Experten gehen davon aus, dass damit rund eine Millionen Schlaganfälle pro Jahr verhindert werden können."

Das Wachstum ist erneut von allen Geschäftsregionen des Unternehmens getragen worden. Insbesondere die Region AAA (Asien, Australien, Afrika) hat sich mit Erlösen von knapp 1,8 Milliarden Euro und einem Zuwachs von währungsbereinigt 5,6% und 15,2% auf Euro-Basis erfolgreich entwickelt.

"Vor allem die sich stark entwickelnden Märkte wie Brasilien, Russland, Indien und China bieten Boehringer Ingelheim in Zukunft Wachstumsoptionen, die wir nutzen werden", teilte Tjeenk Willink mit."Wir sind dabei, unser Engagement in diesen interessanten Märkten weiter auszubauen."

Das Geschäftsfeld Selbstmedikation wurde 2009 durch die Folgen der Wirtschaftskrise in Mitleidenschaft gezogen. Dennoch ist das Geschäft bei Boehringer Ingelheim in diesem wirtschaftlichen Umfeld gewachsen und erzielte Gesamterlöse von 1,3 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Wachstum von währungsbereinigt 2,7% und von 5,9% auf Euro-Basis.

Das Selbstmedikationsgeschäft gewinne zunehmend an strategischer Bedeutung für Boehringer Ingelheim, so Tjeenk Willink: " Die Gesundheitssysteme werden sich mehr und mehr auf frei verkäufliche Medikamente stützen und wir erwarten verstärkt so genannte Switches aus dem verschreibungspflichtigen Geschäft in die Selbstmedikation."

Tiergesundheit - Erlösanstieg durch organisches Wachstum

Sehr erfreulich hat sich das Geschäft mit Präparaten im Bereich der Tiergesundheit entwickelt. Es konnte sich um 30,6 % bzw. 29,4 % gemessen in lokaler Währung auf insgesamt 610 Millionen Euro verbessern. "Es handelte sich dabei fast ausschließlich um organisches Wachstum unseres eigenen Produktportfolios und war damit nicht durch die Akquisition von Teilen des Fort Dodge-Geschäftes von Pfizer/Wyeth getrieben", betonte Hubertus von Baumbach, der das Tiergesundheitsgeschäft weltweit verantwortet. "Vielmehr ist der Treiber dieses Wachstums vor allem unser Schweineimpfstoff-Portfolio mit dem Kernprodukt Ingelvac CircoFLEX(R)." Mit 157 Millionen Euro Umsatzerlösen ist Ingelvac CircoFLEX(R) der mit Abstand größte Impfstoff von Boehringer Ingelheim und der weltweit größte Einzelimpfstoff in diesem Markt. Aber auch die etablierten Produkte hätten wesentlich zu diesem Wachstum beigetragen.

Biopharmazie und Operations - Technologieführer in Entwicklung und Herstellung

Boehringer Ingelheim ist auch eines der führenden Unternehmen im Bereich der Biotechnologie. Hier wurden durch marktbedingte geringere Abnahmemengen und Verzögerungen der klinischen Entwicklung bei Kunden Gesamterlöse in etwa auf dem Niveau des Vorjahres von 553 Millionen Euro erzielt (-2,9%). Prof. Dr. Wolfram Carius, in der Unternehmensleitung verantwortlich für den Unternehmensbereich Personal und Operations, hob hervor: "Das Innovationspotential biotechnologischer Produkte ist und bleibt ein wesentlicher Treiber des medizinischen Fortschrittes. Gerade in der Entwicklung und Produktion für unsere weltweiten Kunden aus der Pharma- und Biotech-Industrie werden wir unsere Dienstleistung weiter ausbauen -besonders auch die Angebote für kleinere Biotechnologieunternehmen sowie in den 'Emerging Countries', insbesondere in China."

In Operations hat das Unternehmen vor allem im Bereich Pharmachemikalien, als auch in der Pharmazeutischen Produktion, die Anlagen für die Sicherstellung der Marktversorgung von PRADAXA(R) deutlich ausgebaut.

Forschung und Entwicklung - Garant für die Zukunft

Aus der eigenen Forschung und Entwicklung haben im Jahr 2009 vor allem die Wirkstoffe im späten Entwicklungsstadium im Therapiebereich Gerinnungshemmung, zur Behandlung des verminderten sexuellen Verlangens der Frau, bei Typ-2-Diabetes und in der Onkologie erneut sehr robuste, für die Therapie erfolgversprechende Daten in den klinischen Studien geliefert.

Ermutigt durch die hervorragenden Ergebnisse der RELY(R)-Studie mit dem neuen, oralen, direkten Thrombininhibitor Dabigatranetexilat (PRADAXA(R)) werden neben der Indikation Prävention von Schlaganfällen bei Vorhofflimmern weitere Indikationen vorangetrieben. Auch forciert Boehringer Ingelheim die weitere Entwicklung von GIROSA(R) (Flibanserin) für Frauen, die unter vermindertem sexuellem Verlangen leiden.

Weiterhin haben zwei Substanzen in der klinischen Entwicklung für Tumorerkrankungen wie Lungenkrebs, Brustkrebs, Eierstockkrebs und Darmkrebs gute Fortschritte gemacht. Die Substanz BIBW 2992 ist in der späten klinischen Prüfphase III und begründet eine neue Generation von Tyrosinkinase-Hemmern durch seine irreversible Bindungsfähigkeit. Ebenfalls in der Phase III und in der Klasse der Angiokinase-Hemmer hat BIBF 1120 durch seine dreifach Hemmwirkung eine Einzelstellung.

Und auch für Linagliptin, eine Substanz mit dem neuen Wirkmechanismus der Hemmung der Dipeptidyl-Peptidase-4, wurden die klinischen Phase III- Zulassungsstudien beendet.

Personal - Talent Management

Prof. Carius, verantwortlich für den Unternehmensbereich Personal und Operations, hob nachdrücklich den besonderen Stellenwert hervor, den das Unternehmen seinen 41.534 Mitarbeitern (Vorjahr: 41.300) beimesse: "Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind ein entscheidender Faktor zur Sicherung unserer Innovationsstärke und Wettbewerbsfähigkeit. Wir entwickeln die Fähigkeiten unserer Angestellten weiter, indem wir unsere Mitarbeiter fördern und fordern. Und wir wollen talentierte Arbeitskräfte für uns begeistern, gewinnen und dauerhaft an uns binden." So ziele das Talent Management des Unternehmens für derzeitige und zukünftige Mitarbeiter darauf ab, erforderliche Qualifikationen und Bedarfe frühzeitig zu erkennen, und die besten Talente für strategisch wichtige Positionen zu gewinnen. Prof. Carius: "Wir suchen die besten Mitarbeiter für eines der besten und innovativsten Pharmaunternehmen."

Ausblick 2010 - Erlöse auf Vorjahreshöhe, verstärkte Aufwendungen für Neueinführungen

"Im Jahr 2009 haben wir uns für das etwas schwierigere Geschäftsjahr 2010 gut vorbereitet" so Prof. Barner. Für das Geschäftsjahr 2010 erwartet Boehringer Ingelheim Gesamterlöse auf Vorjahreshöhe. Das bedeutet, dass die erwarteten Umsatzausfälle verursacht durch den Generika-Wettbewerb für wichtige Umsatzträger auf dem US-Pharmamarkt wie FLOMAX(R), SIFROL(R)/MIRAPEX(R) und CATAPRESAN(R) TTS weitestgehend durch das Wachstum des Restportfolios ausgeglichen werden können. Auf der Kostenseite sehen wir verstärkte Aufwendungen für die wissenschaftliche Charakterisierung und Einführung der innovativen neuen Medikamente aus unserer Pipeline. Gleichzeitig hat das Unternehmen die bewusste Entscheidung getroffen, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung weiter zu steigern. Zusammen werden diese Zukunftsinvestitionen zu einer Belastung des Betriebsergebnisses im Jahr 2010 führen.

Aber Boehringer Ingelheim habe bereits jetzt die Grundlage für das künftige nachhaltige Wachstum des Unternehmens gelegt, sagte Prof. Barner: "Wir erwarten 2010 weitere Neu-Einführungen, die Boehringer Ingelheim in eine erneute erfolgreiche Wachstumsphase führen werden -mit Medikamenten, die den Patienten einen überzeugenden Therapievorteil bei der Behandlung ihrer Erkrankungen oder der Prävention von Erkrankungen bieten."

Darüber hinaus wolle Boehringer Ingelheim zukünftig auch in Biotech- und Start-up-Unternehmen investieren, die viel versprechende Therapieansätze und Technologien erforschen, um somit Innovationen in der medizinischen Wissenschaft zu fördern. Boehringer Ingelheim hat dazu einen Corporate Venture Capital Fonds (BIVF) gegründet und diesen mit einem finanziellen Volumen von 100 Millionen Euro ausgestattet. "Die Investitionen werden über die derzeitigen Therapiegebiete von Boehringer Ingelheim und unsere bestehenden Forschungsthemen und Technologien weit hinausgehen", erläuterte Prof. Barner. Erste Investitionen seien bereits für dieses Jahr geplant.

Weitere Informationen zur Jahrespressekonferenz 2010
http://www.boehringer-ingelheim.de/presse/jahrespresskonferenz.html

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