FPÖ: Kickl kritisiert parteipolitische Instrumentalisierung von NS-Opfern durch Aktion "Geschichtsstunde für Rosenkranz"

Initiatoren missbrauchen auch Jugendliche für parteipolitisches Manöver

Wien (OTS) - Scharfe Kritik an der heute stattfindenden Aktion "Geschichtsstunde für Rosenkranz" übt FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. Die Wichtigkeit des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus sei für alle Parteien in der Zweiten Republik völlig unbestritten und bilde einen geistigen Baustein des Fundaments der Republik Österreich. Allerdings stünde die genannte Aktion durch den offenkundigen Zusammenhang mit der Präsidentschaftswahl am kommenden Wochenende im schiefen Licht der parteitaktischen Instrumentalisierung. "Wenn ein tagespolitisches Ziel verfolgt wird, um eine untadelig-demokratische Kandidatin wenige Tage vor einer Wahl wider besseres Wissen menschlich, moralisch und politisch zu diskreditieren, dann müssen sich die Initiatoren eines solchen Tuns vorwerfen lassen, das NS-Opfergedenken und damit die NS-Opfer zu missbrauchen", kritisierte Kickl. Den Leuten, die dahinterstecken würden, gehe es offenbar nicht primär um die NS-Opfer. "Es geht ihnen um tagespolitisches Kleingeld, und dafür werden auch Jugendliche politisch missbraucht. Offensichtlich sollen ja ganze Schulklassen dorthin gebracht werden. Und ich glaube auch nicht, dass Eltern ihre Kinder zu den Pfadfindern schicken, damit sie parteipolitisch aktiv werden. Unser ganzer Respekt gilt den Opfern des Nationalsozialismus. Aber was hier stattfindet, ist ein Missbrauch dieser Opfer, und das ist verwerflich."

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