VP-Floridsdorf zu Satzingerweg: SPÖ drückt sich vor einer Entscheidung

Weg der Planlosigkeit wird fortgesetzt

Wien (OTS) - In Floridsdorf entstehen derzeit im Donaufeld
tausende neue Wohnungen, der Hauptteil davon entlang der Donaufelderstraße. Nun ist neuerlich die Diskussion darüber aufgeflammt ob der südliche Teil des Satzingerwegs, der derzeit eine Sackgasse ist, an die B3 angebunden werden soll oder nicht. Während die drei Oppositionsparteien dazu klar Stellung beziehen, versucht sich die SPÖ wieder einmal vor jeglicher Entscheidung zu drücken und will dies nun auch durch eine Resolution in der Sitzung der Floridsdorfer Bezirksvertretung am 21. April untermauern.

ÖVP Antrag soll Klarheit bringen "Dieser Unwille Entscheidungen zu treffen zieht sich wie ein roter Faden durch die Politik der Floridsdorfer SPÖ", konstatiert die VP-Klubobfrau Andrea Mayrhofer, die in der von der SPÖ eingebrachten Resolution den Gipfelpunkt der Feigheit sieht. Die ÖVP Floridsdorf hat im Gegenzug einen Antrag eingebracht, dass sowohl die Auswirkungen einer weiteren Sperre als auch die einer Anbindung des Satzingerwegs an die B3 auf die unmittelbare Umgebung, aber auch auf das untere Donaufeld und das Bezirkszentrum Floridsdorfs berechnet und analysiert werden sollen. Das natürlich unter Einbeziehen des massiven Zuzugs in diesem Gebiet in den nächsten Jahren.

Bürger/innen sollen entscheiden "Wenn diese Zahlen auf dem Tisch liegen, haben wir eine Grundlage für eine weitere Diskussion und letztlich sollen die betroffenen Bürger/innen in Form einer verbindlichen Grätzelbefragung entscheiden" fordert Mayrhofer. "Es gibt überhaupt keinen Grund weshalb man abwarten muss bis die Bauten alle errichtet und besiedelt sind, die Auswirkungen lassen sich auch heute schon berechnen und analysieren", so die VP-Klubobfrau, und weiter: "Die SPÖ versucht ihre absolute Mehrheit mit allen Mitteln zu retten, indem sie überhaupt keine Entscheidungen mehr trifft, selbst wenn es zum Nachteil der Bevölkerung ist. Wir brauchen in Floridsdorf endlich Politiker/innen, die agieren und nicht nur reagieren und einen Bezirksvorsteher, der gestaltet und nicht bloß verwaltet."

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Wien - Pressestelle
Tel.: (01) 515 43 - 940, Fax:(01) 515 43 - 929
presse@oevp-wien.at
http://www.oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVW0001