Aktive Klima-Schützer: Schon 250 Steirer bauen sich mit Energie Steiermark eigenes "Sonnen-Kraftwerk" auf ihr Dach

Österreichs bester Einspeisetarif sorgt für Ansturm. Förderung wird jetzt aufgestockt! 15.000 Quadratmeter Kollektoren zusätzlich. Kritik am Bund

Graz (OTS) - "Das übertrifft alle unsere Erwartungen", ist Vorstandssprecher Dr. Oswin Kois vom Ansturm auf die neue Photovoltaik-Förderung der Energie Steiermark unter dem Titel "select sun" überrascht. Der Fördertopf im Unternehmen wird aufgrund des Nachfrage-Booms jetzt auf 500.000 Euro aufgestockt.

Mehr als 250 Steirer haben sich in den letzten Monaten entschlossen, "Sonnenstrom" in das Netz des Unternehmens einzuspeisen. Sie erhalten dafür 15 Cent pro Kilowattstunde Überschussenergie. Das ist der höchste derartige Einspeisetarif in ganz Österreich. Dieser Tarif wird von der Energie Steiermark für die Laufzeit von zwei Jahren garantiert.

Allein die Projekte, die in den vergangenen 3 Monaten eingereicht wurden, sorgen künftig jährlich für 1,5 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom und ergeben mit einer Fläche von über 15.000 Quadratmeter in Summe die größte Kollektoren-Fläche der Steiermark.

"Täglich erhalten wir neue Anfragen", so Kois, "es sind bereits deutlich über 500. Der Wunsch nach einem eigenen, umweltfreundlichen Kraftwerk am Dach ist sehr stark. Wir gehen daher davon aus, dass die gesamte aktuelle Photovoltaik-Modulfläche in der Steiermark durch die Aktion um bis zu 50 Prozent ausgeweitet werden kann". Auch, weil sich bereits 15 Gemeinden dazu entschlossen haben, gemeinsam mit der Energie Steiermark größere Projekte zu realisieren.

Um dies zu ermöglichen, wird der Fördertopf im Unternehmen jetzt auf 500.000 Euro aufgestockt. "Wir springen damit für den Bund in die Bresche, der mit dem neuen Ökostromgesetz für Photovoltaik deutlich schlechtere Rahmenbedingungen gesetzt hat", so Kois. "Man sollte sich in dieser Frage an Deutschland ein Vorbild nehmen".

Anspruchsberechtigt sind alle Privatkunden der Energie Steiermark und ihrer Partner Energie Graz, Stadtwerke Hartberg und Feistritzwerke-Steweag. Die privaten Anlagen werden bis zu einer Dimension von maximal 5.000 Kilowattstunden unterstützt.

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