Aviso - vida: 86-Stunden-Woche bei Lkw-LenkerInnen eklatantes Sicherheitsrisiko

Delegation übergibt Forderungspapier zur Abstimmung über EU-Arbeitszeitrichtlinie an Arbeits- und Soziaminister Rudolf Hundstorfer

Wien (OTS/ÖGB) - Selbständige und scheinselbständige Lkw-LenkerInnen würden mit einer Arbeitszeit von 86 Stunden pro Woche die Sicherheit auf den Straßen eklatant gefährden. Das könnte schon bald durch die neuerliche Abstimmung am 28. April 2010 im Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des Europäischen Parlaments über den Entwurf der EU-Kommission zur Änderung der Arbeitszeitrichtlinie für die Beschäftigten im Straßentransport zur Realität werden. ++++

Die Gewerkschaft vida, die Europäische Transportarbeiter-Föderation (ETF) sowie Nichtregierungsorganisationen übergeben deshalb im Vorfeld dieser Abstimmung stellvertretend für tausende österreichische KraftfahrerInnen an Arbeits- und Sozialminister Rudolf Hundstorfer ein Forderungspapier, das an die EU-Arbeits- und Sozialminister adressiert ist. Darin warnen u. a. GewerkschaftsvertreterInnen, die AK und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) vor drohenden eklatanten Verschlechterungen für die Beschäftigten im Straßenverkehrssektor und den damit verbundenen Sicherheitsrisiken für alle VerkehrsteilnehmerInnen.

Bitte merken Sie vor:

Termin: Übergabe eines Forderungspapiers an die europäischen Arbeits-und Sozialminister zur EU-Arbeitszeitrichtlinie mit u. a. Arbeits-und Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Bundessekretär der vida-Sektion Verkehr, Georg Eberl.

Datum: Mittwoch, 21. April 2010, 8:00 Uhr

Ort: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, 1. Stock, Hesoun-Saal, Stubenring, 1, 1010 Wien..

Wir würden uns freuen, eine Vertreterin bzw. einen Vertreter Ihrer Redaktion begrüßen zu können.

ÖGB, 20. April 2010

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Gewerkschaft vida/Öffentlichkeitsarbeit
Hansjörg Miethling
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Mobil: 0664/61 45 733
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