• 19.04.2010, 10:11:33
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ÖH: FP-Rosenkranz unwählbar

ÖH ruft alle Studierenden auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen

Wien (OTS) - Die Bundesvertretung der Österreichischen
HochschülerInnenschaft hat sich in ihrer Sitzung am 26. März
einstimmig gegen die Kandidatur von Barbara Rosenkranz gestellt.
"Rosenkranz ist eine ultrarechte, reaktionäre
Präsidentschaftskandidatin mit einer zweifelhaften Einstellung zum
Nationalsozialismus. Sie stellt das Verbotsgesetz öffentlich in Frage
- das ist eine Ungeheuerlichkeit!" so Sigrid Maurer vom Vorsitzteam
der ÖH Bundesvertretung.

"Eine Kandidatin die sich erst eidesstattlich vom NS Regime
distanzieren muss und widerwillig das historische Faktum von
Gaskammern im deutschen Reich anerkennt, darf zu Recht Kellernazi
genannt werden", so Eva Maltschnig, ÖH Generalsekretärin. "Dabei ist
sie nur eine von vielen rechten Figuren, die sich in der
österreichischen Politik herumtreiben: Martin Graf, Siegfried Kampl,
Johann Gudenus - die Liste lässt sich endlos fortsetzen", so
Maltschnig weiter.

"Dass eine Barbara Rosenkranz als Präsidentschaftskandidatin möglich
ist, zeigt wie salonfähig rechtes Gedankengut in Österreich ist", so
Thomas Wallerberger vom ÖH Vorsitz. "Es bleibt zu hoffen, dass sie am
25. April eine klare Abfuhr von den WählerInnen bekommt - daher rufen
wir alle Studierenden auf, am 25. 4. von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu
machen." so Wallerberger abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Pia Kranawetter, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

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