FPÖ: Kickl zu Fischer: Ungustiöse Mischung aus Selbstherrlichkeit und Langeweile

Roter Präsidentschaftskandidat verwechselt eigene "Grundwerte" mit Grundwerten der Zweiten Republik

Wien (OTS) - Der rote Präsidentschaftskandidat Heinz Fischer habe eine ungustiöse Mischung aus Selbstherrlichkeit und Langeweile präsentiert, meinte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl zur heutigen ORF-Pressestunde. Offenbar sei selbst Laura Rudas vor dem Bildschirm eingeschlafen, da es in ihrer vorgefertigten Jubelaussendung keinerlei inhaltliche Anknüpfungspunkte an Fischers Gebrabbel gebe.

Fischer verwechsle offenbar seine eigenen "Grundwerte" mit den Grundwerten der Zweiten Republik, so Kickl. Über seine Gegenkandidaten gehe er mir einer Arroganz hinweg, die der Würde seines Amtes absolut nicht angemessen sei, aber durchaus seinem nordkoreanischen Politikverständnis entspreche. Zu den dunklen Themen unserer Vergangenheit wolle Fischer zwar laut eigener Aussage "mit Wahrhaftigkeit" Stellung beziehen. Wenn es aber um dunkle Punkte in seiner eigenen Vergangenheit gehe, verschweige er sich lieber.

Wenn Fischer außerdem behaupte, dass er aufgrund der Verfassungslage verpflichtet gewesen sei, den Vertrag von Lissabon zu unterzeichnen, sei dies völlig unrichtig. Gerade als Staatsoberhaupt hätte er klarmachen müssen, dass dieses EU-Verfassungsdiktat zwingend einer Volksabstimmung zu unterziehen wäre, da es sich dabei um eine Gesamtänderung der österreichischen Bundesverfassung handle, stellte Kickl klar. Verfassungswidrige Dokumente unterzeichne Fischer bedenkenlos, wenn es aber darum gehe, einem untadeligen Demokraten wie Martin Graf eine Auszeichnung zu verleihen, verweigere er sich.

Besonders verwerflich sei auch, dass Fischer wieder einmal den Asylmissbrauch verteidigt habe. Wahrscheinlich werde er die Familie Zogaj beim nächsten Opernball in seine Loge einladen, vermutete Kickl. Ihm als Staatsoberhaupt seien geltende Gesetze offenbar völlig gleichgültig. Fischer tendiere immer mehr in Richtung einer unappetitlichen "Der Staat bin ich"-Mentalität.

Insgesamt habe sich wieder einmal gezeigt, dass Fischer in der Hofburg fehl am Platz sei. Im Präsidentenpalast von Pjöngjang wäre er besser aufgehoben. Kickl zeigte sich überzeugt, dass Fischer kommenden Sonntag sein blaues Wunder erleben werde. "Die FPÖ hat mit Barbara Rosenkranz eine Kandidatin, die mit ganzem Herzen für Österreich und die Österreicher eintritt, was sie auch bei der Abstimmung über das EU-Verfassungsdiktat bewiesen hat. Das werden die Menschen in unserem Land auch zu honorieren wissen."

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