Schwerwiegender Verdacht: STGKK schaltet Staatsanwaltschaft Graz ein

Graz (OTS) - Ein schwerwiegender Verdachtsfall wurde bei einer internen Kontrolle in der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse aufgedeckt: Eine Mitarbeiterin gab zu, seit dem Jahr 2003 den Exekutionsakt einer Firma aus dem Großraum Graz nicht ordnungsgemäß bearbeitet zu haben. Der Schaden, der für die Steiermärkische Gebietskrankenkasse entstanden ist, liegt bei mindestens 226.000 Euro.

Als Begründung gab die im Exekutionsbereich eingesetzte Referentin an, den Akt im Jahr 2003 "übersehen" zu haben. Aus Angst vor dienstrechtlichen Konsequenzen erstattete die Mitarbeiterin keine Meldung an ihre Vorgesetzten und täuschte in der Folge vor, den Akt ordnungsgemäß zu bearbeiten. Ein Naheverhältnis zur Firma liegt nach Aussagen der Frau, die sich nach derzeitigem Wissensstand in keiner Weise persönlich bereichert hat, nicht vor. Die Mitarbeiterin hat mit schwersten dienstrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.

Die Steiermärkische Gebietskrankenkasse schaltete unverzüglich die Staatsanwaltschaft Graz ein. STGKK-Obmann Josef Pesserl: "Der Fall hat eine Sicherheitslücke im Kontrollsystem aufgezeigt, die unverzüglich geschlossen wurde. Sollte sich im Zuge der Ermittlungen herausstellen, dass in diesem Fall auch anderen Personen ein schuldhaftes Verhalten vorzuwerfen ist, wird die STGKK die entsprechenden Konsequenzen ziehen."

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Josef Pesserl, Obmann der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse
Tel.: 0664 / 6145975
Dieter Hausberger, STGKK-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.:0676 / 87351615

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