Wiener Grünen geht Glücksspielgesetz nicht weit genug

Wien (OTS) - Für ein generelles Verbot des "kleinen Glücksspiels" spachen sich am Freitag der nicht amtsführende Stadtrat David Ellensohn (Grüne Wien) und Landesgeschäftsführer Thomas Huber (Grüne NÖ) aus. Die Glücksspielnovelle, die nach Ostern das Parlament passieren soll, gehe jedenfalls in die falsche Richtung. Die Novelle sieht - neben einem strengeren Zugang zum Automatenspiel - eine Erhöhung des Höchsteinsatzes in Automatensalons von 50 Cent auf 10 Euro und des Höchstgewinns von 20 auf 10.000 Euro vor. Dies widerspreche dem Spielerschutz, mit einer erhöhten Gewinnmöglichkeit würde der Suchtfaktor nur forciert, so die Grünen.

Kritik kam auch zu den derzeit aufgestellten Automaten, diese würden weder die Einsatz- noch die Gewinngrenze einhalten und seien damit illegal. Aufforderungen an die Stadt, dies zu kontrollieren, hätten keine Reaktion hervorgerufen, so Ellensohn.
Einer Übergangsregelung für das "kleine Glücksspiel" bis 2014 könne man jedenfalls nichts abgewinnen. Legal ist das "kleine Glücksspiel" derzeit in Wien, Niederösterreich, der Steiermark und Kärnten.

Weitere Informationen dazu: Grüner Klub im Rathaus, Tel.:
4000/81814, im Internet unter http://wien.gruene.at/ . (Schluss) kad

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Erwin Kadlik
Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
Telefon: 01 4000-81083
E-Mail: erwin.kadlik@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0024