- 15.04.2010, 20:01:38
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Das Minimum des Anspruchs (von Claudia Grabner)
Ausgabe 16. April 2010
Klagenfurt (OTS) - Der eine arbeitet redlich daran,zur
Kummernummer abzustürzen (Sie wissen schon: seine Sorgen um
Kinderhirne und die mit Chips implantierten Köpfe der Menschheit).
Die andere schreibt sich mit obskuren Aussagen zum Verbotsgesetz in
die Geschichtsbücher. Der Dritte kann davon ausgehen, dass seine
Wiederwahl eine gesicherte ist. Unterm Strich sieht Österreich einen
Nicht-Wahlkampf erschreckenden Ausmaßes. Nicht, dass es darum ginge,
"Action", "Hochspannung" zu ersehnen. Das nicht. Was man sich aber
erwarten MUSS im Kampf um das immerhin und nach wie vor höchste Amt
im Staate, ist ein Meinungsaustausch (im Idealfall auf hohem Niveau).
Aber: Es gibt keinen Meinungsaustausch (und der Idealfall sei besser
verschwiegen). Ergo bescheidet sich Österreich mit dem Minimum des
Anspruchs - und debattiert eine Frage: die der dahinschrumpfenden
Wahlbeteiligung ...
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