SJ-Moitzi: Fekter-Vorschlag ist Verhöhnung von Zivildienern; echte Gleichstellung mit Präsenzdienern überfällig!

Berufsverbote für Zivildiener müssen ersatzlos gestrichen werden

Wien (OTS) - Wien (SJÖ) - "Der Fekter-Vorschlag, wonach
Zivildiener zusätzlich noch Präsenzdienst ableisten müssen, um etwa bei der Polizei arbeiten zu dürfen, ist vollkommen abzulehnen", reagiert SJ-Verbandsvorsitzender Wolfgang Moitzi auf die von Innenministerin Fekter beabsichtigte Neuregelung des Zivildienstes. "Zivildiener müssen ohnehin schon länger dienen als Präsenzdiener. Der Zusatz-Präsenzdienst wäre eine zusätzliche Verschlechterung und bedeutet eine Verhöhnung der Zivildiener", kritisiert Moitzi.

Es sei höchst wünschenswert, wenn sich Menschen mit sozialer Kompetenz, wie Zivildiener, in Institutionen wie der Polizei einbringen, so Moitzi. Die Sozialistische Jugend fordert eine ersatzlose Streichung von jeglichen Berufsverboten für Zivildiener, sowie die längst überfällige Gleichstellung von Zivil- und Präsenzdienern. Von der JVP, die vor wenigen Wochen erstmals ihr Herz für Zivildiener entdeckte und die Abschaffung der
Gewissensklausel forderte, erwartet sich Moitzi eine klare Gegenpositionierung: "Wenn der Einsatz der Jungschwarzen für die Zivildiener ernstgemeint ist, müssen sie nun ihre Parteifreundin Fekter zurückpfeifen!" Im Gegensatz zur ÖVP, deren Vorschlag abermals gegen die Interessen der Jugendlichen gerichtet sei, setzt sich die SJ auch innerparteilich für eine gesetzliche Besserstellung der Zivildiener ein.

Rückfragen & Kontakt:

Boris Ginner
Tel.: 0664 560 4987
Boris.ginner@sjoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SJO0001