• 15.04.2010, 17:10:13
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SJ-Moitzi: Fekter-Vorschlag ist Verhöhnung von Zivildienern; echte Gleichstellung mit Präsenzdienern überfällig!

Berufsverbote für Zivildiener müssen ersatzlos gestrichen werden

Wien (OTS) - Wien (SJÖ) - "Der Fekter-Vorschlag, wonach
Zivildiener zusätzlich noch Präsenzdienst ableisten müssen, um etwa
bei der Polizei arbeiten zu dürfen, ist vollkommen abzulehnen",
reagiert SJ-Verbandsvorsitzender Wolfgang Moitzi auf die von
Innenministerin Fekter beabsichtigte Neuregelung des Zivildienstes.
"Zivildiener müssen ohnehin schon länger dienen als Präsenzdiener.
Der Zusatz-Präsenzdienst wäre eine zusätzliche Verschlechterung und
bedeutet eine Verhöhnung der Zivildiener", kritisiert Moitzi.

Es sei höchst wünschenswert, wenn sich Menschen mit sozialer
Kompetenz, wie Zivildiener, in Institutionen wie der Polizei
einbringen, so Moitzi. Die Sozialistische Jugend fordert eine
ersatzlose Streichung von jeglichen Berufsverboten für Zivildiener,
sowie die längst überfällige Gleichstellung von Zivil- und
Präsenzdienern. Von der JVP, die vor wenigen Wochen erstmals ihr Herz
für Zivildiener entdeckte und die Abschaffung der
Gewissensklausel forderte, erwartet sich Moitzi eine klare
Gegenpositionierung: "Wenn der Einsatz der Jungschwarzen für die
Zivildiener ernstgemeint ist, müssen sie nun ihre Parteifreundin
Fekter zurückpfeifen!" Im Gegensatz zur ÖVP, deren Vorschlag abermals
gegen die Interessen der Jugendlichen gerichtet sei, setzt sich die
SJ auch innerparteilich für eine gesetzliche Besserstellung der
Zivildiener ein.

Rückfragehinweis:
Boris Ginner
Tel.: 0664 560 4987
mailto:Boris.ginner@sjoe.at

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