GPA-djp work@migration begrüßt 1. systematische MigrantInnen-Erhebung in Wien

44 Prozent mit Migrationshintergrund - Ergebnis der Studie bestätigt Bedarf nach Frühforderung und kommunalem Wahlrecht

Wien (OTS/ÖGB) - "Die Zeit ist mehr als reif für eine systematische Erhebung über die Zahl und damit über die Lebensumstände und -bedingungen von MigrantInnen in der Bundeshauptstadt. Erfreulicherweise wurde dieses Vorhaben jetzt erstmals realisiert", dankt der Vorsitzende der Interessensgemeinschaft work@migration in der GPA-djp, Hasan Tanyeli, Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger für ihre Initiative.

Der erste sogenannte Integrations- und Diversitätsmonitor bestätigt, dass 44 Prozent der BewohnerInnen Wiens einen Migrationshintergrund haben und damit nahezu in allen Lebensbereichen wie in Ausbildung, Gesundheitsversorgung und in ihrer Wohnsituation benachteiligt sind. "Die Antwort darauf kann nur lauten: Mehr Förderung, vor allem in der Bildung, und mehr Mitspracherechte", kommentiert Tanyeli. Die Ansätze Frauenbergers, die Frühförderung im Kindergarten und die Sozialarbeit mit Jugendlichen nach dem Bildungsabschluss auszubauen, werde von work@migration genau so unterstützt wie die Forderung nach mehr Anerkennungsmöglichkeiten von ausländischen Bildungsabschlüssen. Außerdem spricht sich Tanyeli für die Wiedereinführung des kommunalen Wahlrechts für NichtösterreicherInnen aus. "Fast jede/r zweite WienerIn hat einen Migrationshintergrund - da ist es wohl ein Gebot der Stunde, alle Kräfte zu bündeln, um die Rahmenbedingungen und damit das Zusammenleben zu verbessern, im Sinne aller Menschen, die in der Bundeshauptstadt leben und arbeiten."

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