FP-Ebinger zu RH-Bericht: Enormer gesundheitspolitischer Handlungsbedarf in Wien

Wehsely betreibt "Kopf in den Sand"- Politik

Wien (OTS/fpd) - Der Bericht des Rechnungshofes zeige eindeutig, dass in Wien enormer gesundheitspolitischer Handlungsbedarf bestehe, meint heute der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, Labg. Mag. Gerald Ebinger.

So kritisiert der Rechnungshof zurecht, dass der Wiener Landesgesundheitsfonds keinerlei Aufsicht unterliegt! Auch könne dieser im Wesentlichen nur auf Pflichtbeiträge zurückgreifen. Ein herber Kritikpunkt sei zudem die Tatsache, dass die Rechnungsabschlüsse der Krankenanstaltenverbände und der Sozialversicherungen im Landesgesundheitsfonds weder transparent noch vollständig dargestellt seien - auch fehle eine transparente und umfassende Darstellung der Finanzierung der öffentlichen Spitäler. Dabei stelle sich natürlich die Frage, ob und was die Stadt Wien und Stadträtin Wehsely zu verschleiern versuchen?

Weiters wurde erst Ende 2009 der "Regionale Strukturplan Gesundheit" in Wien vorgestellt, der vor allem die Nahtstellen zwischen ambulantem und niedergelassenem Pflegebereich schließen sollte. Allerdings geschah dies auch erst, nachdem der Rechnungshof Kritik übte. Diese "Kopf in den Sand"- Politik der Stadträtin Wehsely sei angesichts der immer grösser werdenden Zahlen an Pflegebedürftigen auf der einen Seite und der explodierenden Zahl an Pflegepatienten, die in teuren Akutbetten versorgt werden, auf der anderen Seite, untragbar, kritisiert Ebinger abschließend. (Schluss) hn

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