Bures: Österreich bei Patentanmeldungen im internationalen Spitzenfeld

Heimische Unternehmen trotz Wirtschaftskrise äußerst erfinderisch - Direkte Forschungsförderung wesentlich für Innovationen

Wien (OTS/BMVIT) - Sehr erfreulich ist aus Sicht von Infrastrukturministerin Doris Bures die hohe Bereitschaft kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten in innovative Produkte zu investieren. So war die Zahl der Erfindungsanmeldungen in Österreich entgegen dem internationalen Trend auch 2009 konstant hoch, wie aus dem heute präsentierten Geschäftsbericht des Patentamtes für das vergangene Jahr hervorgeht. "Die heimischen Betriebe sind auch in der Not erfinderisch und sorgen dafür, dass Österreich bei der Innovationsleistung im internationalen Spitzenfeld liegt. Das ist auch deshalb so wichtig, weil sich die Unternehmen damit einen immensen Startvorteil für die Zeit nach der Krise verschaffen", betonte die Ministerin. ****

Das Erfindungsranking des Patentamtes zeigt auch sehr deutlich, dass Innovation in jenen Unternehmen stattfindet, wo direkt in Forschung investiert wird. Für Bures ist das ein klarer Beleg dafür, wie wichtig die direkte Forschungsförderung ist und dass Initiativen wie "Quick Start", mit der das BMVIT die KMUs zu Forschungsaktivitäten animiert, greifen und absolut Sinn machen.

"Denn wenn wir wollen, dass Österreichs Unternehmen im internationalen Wettbewerb der Zukunft bestehen, müssen wir die Forschung und Technologieentwicklung in den Betrieben fördern -gerade in den kleinen und mittleren Unternehmen, die das Rückgrat unserer Wirtschaft sind. Denn die Forschungsausgaben von heute schaffen die Arbeitsplätze von morgen", betont die Ministerin.

Ein wichtiger Impuls für den Technologiestandort Österreich wurde auch mit der mit 1. Jänner 2010 in Kraft getretenen Innovationsschutznovelle gesetzt. Diese Novelle hat eine zusätzliche Erleichterung für Erfinder, innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen gebracht. Im Kern geht es dabei um die Befreiung von den Jahresgebühren bei Patenten für die ersten fünf Jahre und bei Gebrauchsmustern für die ersten drei Jahre. Das bringt vor allem für "junge Erfindungen" eine finanzielle Entlastung.

Abschließend wies die Ministerin auf die wichtige Funktion des Österreichischen Patentamtes hin. Dieses leiste durch seine Schutzfunktion bzw. seine Dienstleistungen einen wichtigen Beitrag dazu, den Innovationsstandort Österreich zu stärken - vor allem durch die Unterstützung der heimischen KMUs, so Bures. (Schluss) .

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