Arzneimittelfälschungen: Gesundheitsminister Alois Stöger initiiert Aufklärungskampagne

Neues Gesetz soll Kontrolle der Arzneimitteleinfuhr optimieren

Wien (OTS/SK) - "Arzneimittelfälschung ist ein sehr wichtiges Thema, da es sehr viele Menschen betrifft. Gerade über dubiose Vertriebswege, wie etwa über das Internet, besteht die Gefahr, dass Menschen an Arzneimittel kommen, deren Sicherheit nicht garantiert werden kann", so Gesundheitsminister Alois Stöger am Donnerstag bei der Pressekonferenz zur Präsentation der Kampagne "Gefälschte Arzneimittel können lebensgefährlich sein - Gemeinsam gegen Arzneimittelfälschungen". Aufgrund der stetig ansteigenden Arzneimittelfälschungen hat der Gesundheitsminister die Agentur für Gesundheit und Ernährung (AGES) beauftragt, aktiv zu werden und die Öffentlichkeit über die Gefahren zu informieren. Die Kampagne sieht unter anderem einen Informationstag mit Vorträgen am 23. April, Laborführungen, Demonstrationen und vieles mehr vor, um die Bevölkerung für die Risiken zu sensibilisieren. ****

Gesundheitsminister Alois Stöger wird in der nächsten Woche einen Entwurf für ein neues Arzneiwaren-Einfuhrgesetz in Begutachtung schicken. "Das Ziel ist, die Kontrolle der Arzneimitteleinfuhr nach Österreich zu verbessern und effizienter zu gestalten", so Stöger. Eine zentrale Meldestelle im Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen soll die Überwachung der Einfuhr von Arzneimitteln verbessern und die Kontrolltätigkeit optimieren. "Wir wirken auch auf EU-Ebene mit, um grenzübergreifende Maßnahmen gegen gefälschte Arzneimittel zu setzen und den Informationsaustausch zu forcieren", so der Gesundheitsminister.

Über die Risiken gefälschter Arzneimittel aufklären

Die Zahl der Arzneimittelfälschungen steigt an. Sie enthalten teilweise keine, zu geringe oder nicht angegebene Arzneimittel. In Österreich gibt es jedoch ein staatlich gesichertes Vertriebssystem. "Mit der AGES PharmMed haben wir eine international anerkannte Einrichtung, die sich um hochwertige Arzneimittelkontrolle kümmert. Und in den heimischen Apotheken werden die Menschen von hochqualifiziertem Personal beraten", so Stöger. "Wir müssen sicherstellen, dass alle Patientinnen und Patienten zu Arzneimitteln kommen, die ihre Gesundheit stärken und die Wirkung haben, die sie erwarten", so Stöger, der abschließend bekräftigte: "Es ist wichtig, die Bevölkerung über die Risiken gefälschter Arzneimittel aufzuklären. Das werden wir durch den Schwerpunkt, den wir uns gesetzt haben, intensivieren." (Schluss) bj

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