Blecha: Keine Nullrunden bei Pensionen

Solange es Geld für Pinkl-Millionenabfertigung gibt, muss auch Geld für soziale Sicherheit da sein

Wien (OTS/SK) - "Nullrunden" bei Pensionen erteilte der Präsident des österreichischen Pensionistenverbandes (PVÖ) Karl Blecha bei der Landeskonferenz des Pensionistenverbandes Kärnten heute, Donnerstag, in Velden eine klare Absage. "Die Krise, ausgelöst vom Banditentum amerikanischer Banken und auch heimischer Casino-Kapitalisten ist noch nicht vorbei. Wir leiden unter höchster Arbeitslosigkeit", stellte Blecha fest. "Zwei Dinge dürfen nicht passieren", so Blecha:
"Es dürfen nicht jene zu Kasse gebeten werden, die diese Krise nicht verursacht haben - nämlich die Arbeitnehmer und Pensionisten. Zweitens dürfen wir nach der Krise nicht wieder das gleiche System anwenden, wonach Verluste vom Staat mit dem Geld der Steuerzahler als Retter in der Not übernommen werden mussten, während die Banken jetzt schon wieder ihre Gewinne einstreifen!" ****

"Wir verlangen soziale Gerechtigkeit und werden daher als starke Interessensvertretung von gewissen Kreisen vorgeschlagene Nullrunden abwehren!", so Blecha, der sich auch gegen Steuerbelastungen durch Massensteuern aussprach. Blecha unterstützt die Pläne von Bundeskanzler Faymann das Geld von den Profiteuren und nicht von den Opfern zu holen: durch eine Banken-Solidarabgabe, eine Finanztransaktionssteuer, eine Vermögenszuwachssteuer und bei den Stiftungen.

Blecha von großem Applaus begleitet: "Solange es möglich ist, dass der Herr Bankdirektor Pinkl eine Millionenabfertigung kassiert und offenbar für das Desaster der Hypo Alpe Adria-Bank noch fürstlich belohnt wird, solange es dafür Geld gibt, kann es nicht sein, dass für soziale Sicherheit, für Pensionen, Gesundheit und Pflege kein Geld vorhanden ist!"

Die Landeskonferenz war von höchstem Besuch gekrönt: Bundespräsident Dr. Heinz Fischer ließ es sich nicht nehmen, bei seinem Kärnten-Tag eine Rede vor der PVÖ-Landeskonferenz zu halten.Die rund 600 Delegierten wählten Siegfried Penz, Dritter Landtagspräsident a.D., neuerlich zu ihrem Landesvorsitzenden. Bemerkenswert: Der Pensionistenverband Kärnten mit mehr als 40.000 Mitgliedern ist die stärkste politische Organisation in Kärnten; nicht nur die stärkste Seniorenvereinigung, sondern auch mitgliederstärker als jede Kärntner Partei. (Schluss) sa/mp

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