FPÖ-Vock begrüßt "Aktion scharf" bei Tiertransporten

Wien (OTS) - Die derzeitige "Aktion scharf" der Exekutive bei internationalen Tiertransporten, findet die Zustimmung des freiheitlichen Tierschutzsprechers NAbg. Bernhard Vock. Leider könne eine derartige Überprüfung nur durch Schwerpunktaktionen durchgeführt werden, womit das Risiko bei Verstößen erwischt zu werden noch immer viel zu gering sei, so Vock.

Wenn jeder dritte LKW gegen das Tierschutzgesetz verstoße, dann zeige dies auf, dass derartige Aktionen öfters wiederholt werden müssten, kommentierte Vock die traurige Bilanz der Exekutive im Zuge dieser "Aktion scharf".

Nun sei auch die Justiz gefragt, so Vock. So riskiere etwa ein Schmuggler von Zigaretten, dass nicht nur die Zigaretten sondern auch das Fahrzeug für Verfallen erklärt werde. Auch das Tierschutzgesetz gäbe die Möglichkeit, gequälte Tiere und die Fahrzeuge zu beschlagnahmen. Eine derartige drastische Maßnahme würde dazu führen, dass das Risiko auch bei Einzelverstößen nicht mehr kalkulierbar wäre. Wenn es jedoch nur zu Geldstrafen komme, sei diese für den Gesetzesbrecher nur ein kalkulierbares Risiko, so Vock, der forderte die Praxis bei Zigarettenschmuggel auch beim Transport von Tieren abzuwenden. "Was bei Zigaretten möglich ist, muss auch für gequälte Tiere gelten", schloss Vock.

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