Hochwasseralarmübung entlang der Donau - Bures: Mit gut eingespieltem Team für Notfall gerüstet.

Wien (OTS) - Die österreichische Wasserstraßengesellschaft via donau führt als geschäftsführende Stelle der DHK -Donauhochwasserschutz-Konkurrenz alljährlich eine Hochwasseralarmübung durch. Ziel ist es, im Falle eines Hochwassers optimal vorbereitet zu sein. Am 13. April war es wieder soweit: Das Einsatzteam erprobte die im Falle eines Hochwassers nötigen Arbeiten zum Schutz der Bevölkerung im Ernstfall. Erstmals waren die im Vorjahr angeschafften Sandsackfüllmaschinen im Einsatz, die bis zu 4.000 Sandsäcke pro Stunde füllen können.

Im Rahmen der Übung werden alle im Falle eines Hochwassers notwendigen Schritte zur Sicherheit der Bevölkerung getestet. Infrastrukturministerin Doris Bures überzeugte sich persönlich vom Erfolg der Hochwasseralarmübung: "Die jährliche Übung ist wichtig, um bei einem Hochwasser oder drohenden Dammbruch mit einem gut eingespielten Team rasch die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen setzen zu können."

Sicherheit steht im Vordergrund

Bei Hochwassereinsätzen steht für die via donau der Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung im Vordergrund. Dabei werden:

> neun Hochwassertore und 50 Sielanlangen geschlossen,
> 16 mobile Dammbalkenverschlüsse aufgebaut
> und das Hochwasserpumpwerk in Betrieb genommen.

Bei einem Jahrhunderthochwasser wird zusätzlich das Eisenbahnverschlusstor bei Langenzersdorf geschlossen. "Eine halbe Million Menschen sind durch die Dammanlagen bestens vor einem Hochwasser geschützt. Mit der jährlichen Übung schaffen wir noch mehr Sicherheit für die Donau-Gemeinden und ihre Bevölkerung," betont via donau Geschäftsführer DI Hans-Peter Hasenbichler.

Neue Sandsackfüllanlage getestet

Zur Unterstützung der Sicherungsarbeiten wurden im Jahr 2009 noch zwei Sandsackfüllmaschinen angeschafft, mit denen in Summe in der Stunde bis zu 8.000 Sandsäcke gefüllt werden können.
Die Verantwortung der DHK für den Hochwasserschutz an der Donau reicht von der Mündung des Flusses Isper in die Donau (Grenze von OÖ zu NÖ) über Wien bis zur Staatsgrenze der Slowakischen Republik. Von Krems über Orth/Donau bis Hainburg reichen die 10 Außenstellen der DHK bzw. via donau. In Summe werden im Rahmen der jährlich stattfindenden Übung über 200 km Hochwasser-Schutzdämme für den Ernstfall überprüft.

Informationen zur DHK und via donau

via donau - Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft mbH ist die geschäftsführende Stelle der Donauhochwasserschutz-Konkurrenz (DHK). Die DHK selbst setzt sich aus den Kurien-Partnern: Bund (bmvit), Gemeinde Wien und Land NÖ zusammen.

Neben den Aufgaben im Bereich der Bundeswasserstraßenverwaltung und der Verkehrsentwicklung ist via donau für die Errichtung und umfangreiche Sanierung von Hochwasserschutzanlagen an der Donau und March zuständig.

Pressefotos sind ab sofort unter folgendem Link verfügbar:
www.via-donau.org/newsroom/bildarchiv/allgemein/path/__HWUebung/

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Mag. Eva Michlits
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