BO Amann: Glückspielgesetz bevorzugt nur große Spielhallen!

Ausweispflicht ist nicht praktikabel!

Wien (OTS) - Die Novellierung des Glückspielgesetzes benachteiligt diejenigen, die zur Unterhaltung der Gäste ein bis zwei Automaten aufgestellt haben und bevorzugt eindeutig die Spielhallenbetreiber, so der RfW-Bundesobmann, Ing. Fritz Amann, in einer Aussendung.

Amann dazu: "Ich sehe nicht ein, warum man hier den Gastwirten Probleme macht, während die professionellen Glückspielbetreiber nun freie Fahrt haben. Ich empfinde die vorgeschlagene Ausweispflicht auch als eine Schikane für die Gastronomie. Was soll der Wirt denn noch alles kontrollieren? Es gehört nicht zu seinem Hauptgeschäft und daher sollte man dem Beispiel der Zigarettenautomaten folgen und nur mittels Bankomatkarte den Zugriff auf den Spielautomaten erlauben. Damit ist sichergestellt, dass der Benutzer volljährig ist und auch sein Spielverhalten könnte überprüft werden."

Für viele Gastronomiebetriebe ist das Aufstellen von einem Spielautomaten wesentlich für den Geschäftserfolg, weil der Gast diese Art von Unterhaltung will und sucht. Daher muss es auch in Zukunft möglich sein dieses Angebot unkonventionell anzubieten. Schließlich muss es auch im Interesse der Politik sein, dass das Gasthaussterben gerade im ländlichen Bereich nicht weiter fortgesetzt wird, so der RfW-Bundesobmann, Ing. Fritz Amann, abschließend (Ende)mb

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