FPÖ: Kickl: Keine Bemühungen der FPÖ für verpflichtenden Wehr- und Zivildienst für Frauen

Kein diesbezüglicher FPÖ-Antrag im oö. Landtag - Lediglich Beitrag zur innerparteilichen Diskussion

Wien (OTS) - FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl betonte heute, dass es keinerlei Bemühungen der FPÖ auf Bundesebene gebe oder gegeben habe, einen verpflichtenden Wehr- und Zivildienst für Frauen einzuführen. Bei der in Medien kolportierten Behauptung, dass es einen derartigen freiheitlichen Antrag im oberösterreichischen Landtag geben werde, handle es sich um eine Falschdarstellung. Es gebe lediglich einen im Zuge des letzten oberösterreichischen Landesparteitags eingebrachten und angenommenen Parteitagsantrag, der in weiterer Folge den damit zu befassenden Gremien der Bundespartei zur Debatte und Entscheidung zugewiesen werde. Bei diesem Antrag handle es sich also um einen Beitrag zur innerparteilichen Diskussion.

Die FPÖ hält fest, dass es auch von Seiten der bundespolitisch zuständigen Bereichssprecher im Nationalrat keinerlei Vorstöße für einen verpflichtenden Wehr- oder Zivildienst für Frauen gibt. Es solle nach den Vorstellungen der FPÖ allerdings beim Zivildienst anderweitig Änderungen geben. Konkret sei es die Position der FPÖ, dass Frauen der Zugang zum Zivildienst auf freiwilliger Basis ermöglicht werden soll, um dadurch etwa berufliche Qualifikationen im Pflegebereich erwerben zu können. Davon seien junge Frauen bisher durch die bestehenden gesetzlichen Regelungen ausgeschlossen. Eine solche Öffnung sei daher im Interesse der Gleichberechtigung von Frauen und Männern zielführend, so Kickl.

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