Den Rückenproblemen davon klettern!

Senftenberg (OTS) - Wer ist als Kind nicht schon mal auf einen
Baum oder eine Felswand geklettert? Wie gesund das Klettern tatsächlich ist und bei welchen Indikationen es sogar als Therapie eingesetzt wird, weiß man im Nuhr-Gesundheitszentrum im niederösterreichischen Senftenberg.

Werfen wir einen Blick zurück in unsere Kindheit. Der Weg zum aufrechten Gang begann für jeden von uns mit der "Fortbewegung auf allen vieren". Danach zogen und stemmten wir uns in eine aufrechte Position. Mit der Stärkung der Muskulatur entwickelte sich auch das Interesse am Klettern und schon bald war kein Sessel, kein Tisch, Baum, Stange oder Klettergerüst mehr vor uns sicher!

Warum sollten wir uns wieder mit dem Klettern befassen?

Das Klettern beansprucht alle Muskelbereiche und macht zudem noch Spaß. Um das gewünschte Kletterziel zu erreichen, sind aber neben der Muskelkraft noch weitere Fähigkeiten, wie Raumorientierung, Balance, Mut, Willenskraft und die psychische Ausdauer gefragt. Somit fordert und fördert Klettern die Koordination, Kondition und mentale Stärke und wirkt sich auf diesem Weg positiv auf das gesamte körperliche Wohlbefinden aus!

Klettern mit der Betreuung von speziell ausgebildeten Therapeuten konnte sich in den letzten Jahren als eigenständige Therapieform etablieren. Diese Therapie wird im Nuhr-Gesundheitszentrum bereits mit großem Erfolg eingesetzt.

Rauf auf die Kletterwand - im Nuhr-Gesundheitszentrum!

Die therapeutischen Kletterwände in den Räumlichkeiten des Nuhr-Gesundheitszentrums sind 2,50 bis 3,20 Meter hoch und verfügen über alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.
Das therapeutische Klettern kennt keine Altersgrenze!
Univ. Prof. Dr. Martin Nuhr, MSc, setzt dieses Training speziell zur Stärkung der Rumpfmuskeln bei Muskelabschwächungen im Wirbelsäulenbereich oder als unterstützende Therapie in der Rehabilitation von Schultergürtel- und Beckengürtelmuskulatur ein. "Die positiven Auswirkungen des Kletterns zeigen auch bei älteren Patienten eine deutliche Verbesserung der Muskelkraft und der motorischen und psychischen Fähigkeiten. Die Konzentrationsfähigkeit steigt. Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination der Muskeln sind die weitere Folge eines regelmäßigen Trainings," so Univ. Prof. Dr. Martin Nuhr, MSc

Bei Kindern wird das therapeutische Klettern speziell bei Bewegungsstörungen und Problemen im Bereich der Feinmotorik eingesetzt. Aber auch bei Wahrnehmungsstörungen, Lernproblemen sowie Sprach- und Sprechstörungen ist diese Therapieform erfolgreich.
Bei Patienten mit orthopädischen Problemen, wie Verletzungen im Bereich der Schulter-, Hüft-, Knie- und Sprunggelenke, sowie bei Störungen des Bewegungsapparats, bei Fehlhaltungen des Wirbelsäulenbereichs oder bei Funktionsstörungen der Gelenke, wird im Nuhr-Gesundheitszentrum das therapeutische Klettern als ein wesentlicher Bestandteil des Behandlungspakets eingesetzt.
Sehr gute Erfolge verzeichnet Dr. Nuhr auch bei Schlaganfallpatienten mit Lähmungserscheinungen und bei Patienten mit Koordinationsstörungen aufgrund einer cerebralen Schädigung. Auch bei multipler Sklerose und Ataxie (gestörte Bewegungskoordination) im Sinne der Neurorehabilitation und bei chronischen Schmerzpatienten und bei Patienten mit Gleichgewichtsstörungen kommt diese Therapie erfolgreich zum Einsatz.

Der Rücken ist im Nuhr-Gesundheitszentrum in bester Hand!

"Der Rücken ist für viele Menschen die gesundheitliche Achillesferse. Bewegungsmangel, stundenlanges Sitzen vor dem Monitor, Fehlbelastungen durch einseitige Arbeitsabläufe und Übergewicht belasten unseren Stützapparat mehr denn je. Dennoch sind Rückenschmerzen kein Schicksal, dem man sich ergeben muss", so Univ. Prof. Dr. Martin Nuhr, MSc.

"Der Begriff Rückenschmerz bezeichnet kein einheitliches Erkrankungsbild, sondern fasst eine Reihe von Beschwerden, wie Schmerz, Muskelverspannung oder Steifheit zusammen. Diese treten meist im Halswirbelbereich in Form von Nackenschmerzen oder im Bereich der Lendenwirbelsäule auf. Um für jeden Patienten die optimale Therapie zu finden, ist eine erste Grunduntersuchung erforderlich."

Bei der Erstuntersuchung im Nuhr-Gesundheitszentrum werden daher zuallererst Blutdruck, Herzfrequenz, Körpergröße und Gewicht eruiert. Anschließend, nach einem ausführlichen ärztlichen Gespräch über Art, Dauer und Lokalisation der Beschwerden, erfolgt die genaue Untersuchung des gesamten Bewegungs- und Stützapparates. Nur so ist eine umfassende und exakte Beurteilung der Beschwerden erst möglich. Wenn notwendig, werden noch zusätzliche bildgebende oder labortechnische Untersuchungen durchgeführt, um eine individuelle, erfolgversprechende Therapie erstellen zu können.

"Wesentlich aber ist, dass eine Therapie nur dann erfolgreich sein kann, wenn auch der Patient bereit ist Zeit dafür zu investieren!" so Univ. Prof. Dr. Martin Nuhr, MSc.

Kontakt & Infos
Nuhr-Zentrum - Ambulatorium für elektrophysikalische Medizin
und Hydrotherapie Dr. Nuhr
Im Grund 40, A 3541 Senftenberg
Tel: 02719 / 22 21-0
Fax: 02719 / 22 21-224
Mail: info@nuhr.at, www.nuhr.at

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Sonja Soukup
Mail: soukup@taupunkt.cc,
Tel: +43 664 844 38 99

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0006