ARBÖ: Neue Mopedausbildung kommt gut an

Wien (OTS) - Die neue Mopedausbildung kommt gut an, besonders die zwei zusätzlichen Fahrstunden im Straßenverkehr. "Dieser direkte Bezug zur Straße wird von den Jugendlichen sehr positiv gesehen", berichtet der Leiter des ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentrums Wien-Kagran, Marcus Fauszt. "Manche Eltern wollen sogar, dass wir ihre Kids doppelt solange auf der Straße begleiten als gesetzlich vorgeschrieben."

Die 15-jährigen Mopedfans kennen sich bei der neuen Mopedausbildung bereits bestens aus, obwohl sie erst seit September 2009 gilt. Die wichtigsten Änderungen: Nur mehr sechs statt acht Stunden Theorie. Die anschließende Theorieprüfung bleibt genauso unverändert wie die sechs Praxisstunden im Fahrsicherheits-Zentrum, also in geschütztem Raum. Neu sind die zwei Stunden "Ausfahrt" im echten Straßenverkehr: Ein Trainer fährt mit zwei Moped-Neulingen los und hält mit ihnen ständig Funkkontakt. Diese neuen Ausbildungsspielregeln gelten auch für sogenannte Mopedautos ("Microcars").

Notwendig wurde die Reform der Mopedausbildung in Österreich weil die Unfälle von jungen Mopedfahrern steil angestiegen sind. Allein im Jahr 2009 sind 29 Mopedlenker auf Österreichs Straßen gestorben. Bundesministerin Doris Bures zog die Notbremse, unterstützt auch von den Verkehrsexperten des ARBÖ.

In allen drei Fahrsicherheits-Zentren des ARBÖ kann man den Mopedausweis erwerben. Anmeldung unter 050-123/2917 (Wien-Kagran), 050-123/2560 (Salzburg-Straßwalchen), 050-123/2680 (Steiermark-Ludersdorf). Infos unter www.fahrsicherheitszentren.at.

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ Interessensvertretung & Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Lydia Ninz
Tel.: (++43-1) 891 21-280, mobil: 0664/60 123 280
presse@arboe.at
http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0001