FPÖ-Kitzmüller: Langvariante des Kindergeldes darf nicht angetastet werden

Familienfreundliche Bundespräsidentin täte diesem Land sehr gut

Wien (OTS) - "Hände weg von der Langvariante des Kindergeldes", fordert heute FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller angesichts der laufenden Spardebatte. Die Beteuerungen von Familien-Staatssekretärin Marek (ÖVP), sie denke nicht an eine Streichung, seien nicht besonders glaubwürdig, zumal ihre Regierungskollegin Frauenministerin Heinisch-Hosek (SPÖ) schon des Öfteren laut darüber nachgedacht habe.

Ganz im Gegenteil sei es ein Gebot der Stunde, die Langvariante des Kindergeldes auf volle drei Jahre auszudehnen, unabhängig davon, ob beide Eltern in Karenz gehen wollen, argumentiert Kitzmüller: "Ein wesentlicher Schritt wäre es auch, die arbeitsrechtliche Karenz auf maximal drei Jahre zu verlängern, derzeit sind es nur zwei, was mit der beliebtesten Kindergeld-Variante nicht zusammen passt."

Scharf zurück weist die Familiensprecherin die beleidigte Kritik von Marek an Bundespräsidentschafts-Kandidatin Barbara Rosenkranz: "Marek müsste als zuständige Staatssekretärin froh und dankbar sein, starke Unterstützung in Familienfragen zu erhalten. Rosenkranz hat schon als Kandidatin eine wichtige Diskussion über die skandalösen Sparvorschläge in der Familienpolitik angestoßen. Als familienfreundliche Präsidentin könnte sie die Anliegen junger Väter und Mütter noch besser vertreten, was unserem Land sehr gut täte", erklärt Kitzmüller. Marek ziehe es leider vor, sich mit Frauenministerin Heinisch-Hosek zu verbünden, der Frauen, die sich gerne um ihre Kinder kümmern, grundsätzlich suspekt seien.

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