• 14.04.2010, 16:22:48
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Glaser: Entwicklungshilfe-Statistik muss richtig gelesen werden

Nicht Budgetkürzungen, sondern auslaufende Entschuldungen sind dafür hauptverantwortlich

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Die heute veröffentlichte Statistik über
Österreichs Beiträge zur Entwicklungszusammenarbeit (EZA) ist nicht
erfreulich, sie muss aber auch richtig gelesen werden. Dass
Österreich 2009 prozentuell weniger für EZA aufgewendet hat, liegt
daran, dass umfangreiche Entschuldungsprogramme für
Entwicklungsländer ausgelaufen sind. Die reale und angewandte Hilfe
für Entwicklungsländer wurde hingegen nicht gekürzt. Auch ist das
Budget für die Austrian Development Agency nicht verringert worden."
Darauf wies Abg. Franz Glaser, ÖVP-Sprecher für
Entwicklungszusammenarbeit, heute, Mittwoch, hin. ****

"Es ist paradox, dass manche Organisationen, die die Entschuldungen
Österreichs in den vergangenen Jahren kritisiert haben, nun genau das
Gegenteil kritisieren, nämlich das Auslaufen der Entschuldungen.
Diese Argumentation ist nicht sehr glaubwürdig", sagte Glaser.

"Dass der Anteil der öffentlichen Mittel für
Entwicklungszusammenarbeit auf 0,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts
zurückgegangen ist, ist sicher nicht befriedigend. Österreich muss
daher das Ziel, den Anteil wieder zu erhöhen, auf jeden Fall weiter
verfolgen. Das ist zwar in Krisenzeiten schwierig, gehört aber zu
unseren moralischen Verpflichtungen als gut entwickelter Staat",
betonte Glaser.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

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