• 14.04.2010, 12:18:00
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FPÖ-Ebinger: Vernachlässigung von Kindern mit Entwicklungsstörungen ist eine Schande für Wien

Chronisch kranke Kinder und Jugendliche werden nach wie vor unzureichend versorgt

Wien (OTS/fpd) - Immer öfter beklagen Kinderärzte den Mangel an
kostenlosen Therapieplätzen für Kinder und Jugendliche, welche an
Entwicklungsstörungen leiden. Auch von der FPÖ wurde oft genug darauf
hingewiesen, dass sich gerade sozialschwache Familien eine notwendige
Therapie nicht leisten können und daher gezwungenermaßen darauf
verzichten müssen. Dies ist nicht nur für die Kinder sondern auch für
die betroffenen Eltern eine unglaubliche Belastung. Viele leiden
massiv darunter, ärgert sich der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ,
LAbg. Mag. Gerald Ebinger.

Die zuständige SP-Stadträtin Wehsely weist jegliche Zuständigkeit von
sich, rühmt sich aber zeitgleich mit der Erhöhung des
Gesundheitsbudgets - dieses ist jedoch in erster Linie für den Ausbau
von Pflegeeinrichtungen und Spitäler vorgesehen.
Da es kaum Therapeuten mit Kassenverträgen gibt, kommt es oftmals zu
enormen Folgekosten. Kinder aus problematischen Familienverhältnissen
haben somit kaum Zugang zu notwendigen Therapien. Obwohl Experten
dies immer wieder aufzeigen, ändert die Wiener SPÖ trotzdem nichts an
der Situation. "Hier besteht dringender Handlungsbedarf!", so Ebinger
der abschließend meint, dass Wehsely - selbst wenn sie formal nicht
zuständig ist - mit den zuständigen Stellen in Verhandlung treten
soll, um auch den sozialschwachen Familien die beste Versorgung
zukommen zu lassen. (Schluss)paw

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle

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