Mölzer: Linke Kräfte haben demokratisches Wahlergebnis in Ungarn zu respektieren

Ungarn haben für Patriotismus und Erhaltung der eigenen Kultur gestimmt und politisch korrektem Zeitgeist Abfuhr erteilt - Keine Pauschalurteile gegen Jobbik

Wien (OTS) - Die gestrige erste Runde der ungarischen Parlamentswahlen hätten erneut bewiesen, daß Europa nach rechts rückt, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Die Sozialisten wurden von den Wählern abgestraft, während die rechtskonservative Fidesz von Viktor Orban eine komfortable absolute Mehrheit erreicht hat und Jobbik mit nahezu 17 Prozent ins Budapester Parlament einziehen wird", betonte Mölzer.

Für die politisch korrekten Kräfte in Europa gelte es nun, so der freiheitliche EU-Mandatar, das ungarische Wahlergebnis ohne Wenn und Aber anzuerkennen. "Fidesz und auch Jobbik sind demokratisch legitimiert, und zwar von einer stattlichen Anzahl von ungarischen Wählern. Die Ungarn haben gestern den Patriotismus, das Nationalbewußtsein und die Erhaltung der eigenen Kultur gewählt und damit dem linken Zeitgeist eine schallende Ohrfeige gegeben. Aber das darf kein Grund sein, um gegen Ungarn eine Diffamierungskampagne zu starten", unterstrich Mölzer.

Weiters erklärte der freiheitliche Europa-Abgeordnete, daß es einer Überprüfung bedürfe, ob Jobbik wirklich so extrem, so antisemitisch und wirklich so militant gegen jene Minderheit eingestellt sei, die auch als Zigeuner bezeichnet wird. "Die zeitgeistigen Medien sind schnell bei der Hand, wenn es darum geht, politisch mißliebige Kräfte mit Pauschalurteilen zu diskreditieren. Daher lösen sich die Vorwürfe bei näherer Überprüfung in der Regel in Luft auf", schloß Mölzer.

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