Fasslabend: Großer Leopold Kunschak-Preis für einen Mann, der sich bemüht, aus diesem Kontinent eine Einheit zu machen

Wilfried Martens erhielt heute im Parlament die Auszeichnung - Pressepreise an Michael Jungwirth und Hanno Settele

Wien (OTS/ÖVP-PK) - =

Der Präsident der Europäischen Volkspartei,
Dr. Wilfried Martens, wurde heute, Freitag, im Empfangssalon des Parlaments mit dem Großen Leopold Kunschak-Preis 2010 ausgezeichnet. Die feierliche Überreichung der Preise erfolgte durch Wissenschaftsministerin Dr. Beatrix Karl, die auch eine Festrede hielt. Begrüßt wurden die Festgäste - darunter der II. NR-Präsident Fritz Neugebauer, ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf, der Vizepräsident des Bundesrats Harry Himmer sowie Staatssekretärin Christine Marek -auch heuer wieder durch den Vorsitzenden des Kuratoriums des Leopold Kunschak-Preises, Präsident Dr. Werner Fasslabend. Die Würdigung der Preisträger erfolgte durch Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal, Vorsitzender der Wissenschaftlichen Begutachtungskommission. Vergeben werden die Preise im Gedenken an den christlichen Gewerkschafter und ersten Nationalratspräsidenten der Zweiten Republik, Leopold Kunschak. Dieser habe Anerkennung weit über das Lager seiner Partei errungen und immer für die Zukunft gekämpft, so Fasslabend. ****

"Martens ist seit vielen Jahrzehnten in der Politik, war über ein Dutzend Jahre Premierminister Belgiens und wird auch heute noch bei fast jeder Regierungskrise vom König herbeigerufen, um zu versuchen, das Ganze wieder ins Lot zu bringen. Mit seinem Engagement und Einsatz überzeugt er nicht nur ganz Europa, sondern ist bestrebt, aus diesem Kontinent eine Einheit zu machen", so Fasslabend.

Mit den Kunschak-Preisen werden Arbeiten auf den Gebieten der Wissenschaft und der Publizistik gewürdigt, die das Verständnis für die Grundlagen und das Wesen der Demokratie, für das friedliche Zusammenleben der Völker, für die Tradition und Aufgabe der christlichen Arbeitnehmerbewegung oder für das Zusammenwirken und den Interessensausgleich zwischen den Sozialpartnern fördern.

Neben dem Großen Leopold Kunschak-Preis für Wilfried Martens wurden sieben Kunschak-Wissenschaftspreise vergeben. Diese erhielten: Mag. Dr. Almut Bachinger, Univ.-Prof. Mag. Dr. Gerhard Baumgartner, Univ.-Ass. Mag. Dr. Stefan Mayr, Mag. Dr. Ursula Rami, Univ.-Ass. Mag. Dr. Sandra Stötzer, Mag. Dr. Sabine Wagner und Univ.-Ass. Mag. Dr. Andreas Walter Wimmer. Je einen Anerkennungspreis erhielten Mag. Helga Seeliger, die sich um die Gewerkschaftsbewegung verdient gemacht hat, und Mag. Renate Winter, die sich vor allem dem internationalen Schutz von Kindern widmete. "Beide eint der Einsatz um Rechtsstaatlichkeit und die Würde des Menschen", so Mazal.

Die Kunschak-Pressepreise gingen heuer an Mag. Michael Jungwirth (Leiter der Wiener Redaktion der Kleinen Zeitung) und Hanno Settele (ORF-Büroleiter Washington). "Jungwirth zeigt, dass es möglich ist, den Anforderungen eines wirtschaftlich erfolgreichen Massenjournalismus zu dienen, ohne die Anforderungen an eine seriöse Qualität zu verraten", so Mazal. Hoch informative Information in klarer Sprache liefere Hanno Settele aus Amerika, verwies Mazal auf dessen Berichte aus der Ära Busch und der beginnenden Ära Obama. (Fortsetzung)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0004