Peter Haubner zu Darabos: Autonomie des Sports muss erhalten bleiben

ÖVP bekennt sich zu Reformen für mehr Effizienz, weniger Bürokratie und starker Kontrolle bei der Sportförderung

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "An einem neuen Bundes-Sportförderungsgesetz wird seit Monaten gearbeitet", so ÖVP-Sportsprecher und SPORTUNION-Präsident Abg. Peter Haubner anlässlich der heutigen Pressekonferenz von Sportminister Darabos zur Reform der Sportförderung. "Die Kritik an der Vielzahl an unterschiedlichen Fördertöpfen der Bundessportförderung und die Forderung nach klaren und einheitlichen Entscheidungsstrukturen sind nichts Neues. Damit werden bei uns offene Türen eingerannt". Gerade die SPORTUNION beteilige sich seit Monaten intensiv an einer Gesamtreform der Bundes-Sportförderung in den unterschiedlichsten Arbeitsgruppen. "Auch die vom Rechnungshof geforderte Abstimmung zwischen der Bundesregierung und den für Sport zuständigen Ländern bei der Sportförderung ist uns ein wichtiges Anliegen", so Haubner.

Der Aufbau des österreichischen Sports vom rechtlich selbständigen Verein über den Landes- bis hin zum Bundesverband sei historisch gewachsen und habe sich bewährt. "Der Sportverein ist ein autonomer und sozialer Mittelpunkt in der Gemeinde, das sollte Bundesminister Darabos beim gesamten Prozess bedenken", so der ÖVP-Sportsprecher. "Wichtig für eine funktionierende Vereinsarbeit ist, dass die Verbände Planungs- und Rechtssicherheit haben. Das ist für das Funktionieren des österreichischen Sports und für die unersetzliche Arbeit von Tausenden ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das Sportsystem in Österreich tragen, unbedingt notwendig. Die Autonomie des Sports muss erhalten bleiben."

Erfreut zeigte sich Peter Haubner über die Ankündigung von Sportminister Darabos, dass ihm die Mitarbeit möglichst vieler Experten sowie das gemeinsam an-einem-Strang-Ziehen des gesamten Österreichischen Sports besonders wichtig sei. "Den Ankündigungen müssen Taten folgen. Der österreichische Sport ist auch weiterhin bereit, an einer Neuordnung der Sportförderung aktiv mitzuarbeiten. Voraussetzung ist aber dabei, dass die Erhaltung und Stärkung der Basis der 14.400 Vereine durch entsprechende Förderung sichergestellt wird. Am Ende muss eine Bündelung der Kräfte des Sports und aller Fördergeber für gemeinsame Ziele stehen: nämlich die Stärkung der Gesundheit der Österreicherinnen und Österreicher, mehr Bewegung für unsere Jugend und die Maximierung der Spitzensporterfolge mit modernem Fördermanagement und effizienter Kontrolle", so der SPORTUNION-Präsident über seine Erwartungshaltung an den weitere Reformprozess.
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