FP-Madejski zu VOR: Rotstift nicht bei Öffis ansetzen

Pendlern ist Dezimierung der Linien nicht zumutbar

Wien (OTS/fpd) - Der Rotstift dürfe keinesfalls beim Öffentlichen Verkehrsnetz angesetzt werden. Dieses sei gerade im Bereich des Verkehrsverbunds Ost-Region schon jetzt viel zu dünn. Die Überlegung 13 Linien wegzurationalisieren sei den Pendlern keinesfalls zumutbar, so heute der Verkehrssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Dr. Herbert Madejski.

Pendler weichen vor allem auf Grund der chronischen Verspätungen bei den S-Bahnen, die an sich schon eine Frechheit darstellen, gezwungenermaßen auf die Buslinien aus. Werde nun auch hier am falschen Platz eingespart, werden viele Menschen gezwungen wieder mit dem eigenen Auto in die Stadt und zum Arbeitsplatz zu fahren. Angesichts des ohnehin schon hohen Verkehrsaufkommens in Wien vor allem auf den Einfallsstraßen wäre eine weitere Belastung die reinste Katastrophe für alle Beteiligten.

Diese negative Auswirkung könne keineswegs im Sinne der SPÖ-Verkehrsministerin sein. Auf keinen Fall dürfen Buslinien gestrichen oder Fahrpreise erhöht werden, um ein Minus auszugleichen oder Einsparungen vorzunehmen. Dafür werde es mit Sicherheit andere Möglichkeiten geben, so Madejski abschließend. (Schluss) hn

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