ARBÖ: Umweltzonen bringen nichts und treffen die Falschen

ARBÖ lehnt kalte Enteignung der Diesel-Fahrer ab

Wien (OTS) - Der ARBÖ lehnt die geplante Umweltzone in Graz und Umgebung ab. "Sie ist eine kalte Enteignung, die nichts bringt und die Falschen trifft", kritisiert Hans Marcher, Landesgeschäftsführer des ARBÖ-Steiermark.

Wer sein Auto nicht mehr benützen darf, obwohl es beim Kauf dem Stand der Technik entsprochen hat und legal in Österreich zugelassen wurde, wird auf kaltem Wege enteignet. Dass Umweltzonen umweltmäßig nicht viel bringen, sieht man am Beispiel deutscher Städte. Betroffen sind hauptsächlich Pendlerinnen und Pendler, und zwar nicht nur die genannten 40.000 aus Graz und Umgebung. Betroffen sind weitaus mehr, nämlich alle anderen Diesel-Pkw-Fahrer, aus allen anderen Teilen des Landes, sobald sie nach Graz kommen. Wer Feinstaub effizient bekämpfen will, muss bei den Hauptverursachern ansetzen. "Hauptverursacher von Feinstaub sind definitiv nicht die Pkw-Fahrer im Inland", so Marcher. Von der Vorgangsweise bedenklich ist, dass hier neue Verbote angekündigt werden, noch bevor es eine gesetzliche Grundlage dafür gibt, so der ARBÖ. Die dafür notwendige Novelle des IG-Luft hängt derzeit ja noch bei Umweltminister Dipl.Ing. Nikolaus Berlakovich und es fehlt die Beschlussfassung durch den Nationalrat.

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