Wichtige Impulse für heimische Export-Betriebe durch französisches Konjunkturprogramm

AWO informiert über Chancen, Fördermöglichkeiten und Arbeitsrecht am französischen Markt

Wien (OTS/PWK279) - Frankreich erlangt als fünftgrößter Absatzmarkt für österreichische Produkte besondere Bedeutung. "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, neue Absatzmärkte zu finden, sowie Märkte, auf denen man bereits gut vertreten ist, noch aktiver zu bearbeiten", erklärt Herbert Preclik, österreichischer Handelsdelegierter in Paris. Besonders erfreulich sei, so Preclik, dass die Exporte nach Frankreich 2009 ein Volumen von knapp 4 Mrd. Euro ausmachen.

Wichtige Impulse erwartet sich der Handelsdelegierte von den französischen Konjunkturprogrammen, die eine hervorragende Chance für österreichische Unternehmen darstellen können. Präsident Sarkozy hat vor kurzem seinen Plan zur "Re-Industrialisierung" des Landes vorgestellt. Bis 2015 soll das Land seine Industrieproduktion um 25 Prozent steigern und Industriearbeitsplätze sollen vorrangig abgesichert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die französische Regierung eines Plan mit 23 Maßnahmen entwickelt, wobei verstärkte Unterstützung für Start-ups, 500 Mio. Euro für Zinsstützungen und Kreditgarantien bei Investitionen in Ökotechnologien, eine bessere steuerliche Absetzbarkeit von Forschungsinvestitionen und ein Fonds zur internationalen Vermarktung von Patenten zu den wichtigsten Programmpunkten zählen.

Frankreich verfolgt damit auch weiterhin eine Wirtschaftspolitik, die mehr auf Investitionen in die Industrie als in die Ankurbelung des Konsums setzt. "Für österreichische Firmen bedeutet dies Förderungen bei Direktinvestitionen in Frankreich sowie Chancen bei Zulieferungen an die Industrie", betont Andreas Stauber, Frankreich-Experte in der Außenwirtschaft Österreich (AWO).

Aus diesem Grund veranstaltet AWO am 12. April 2010 in der Wirtschaftskammer Österreich ein Fachseminar zum Thema 'Der französische Markt - Insiderinformationen für Ihren Geschäftserfolg'. "Wir wollen die heimischen Betriebe über die Besonderheiten der Marktbearbeitung in Frankreich sowie über rechtlichen Fragen insbesondere im Bereich Arbeitsrecht zu informieren", so Stauber. Details über Fördermöglichkeiten bei Investitionen und Betriebserweiterungen und Erfahrungsberichte österreichischer Unternehmen vom Markteintritt in Frankreich runden das Programm ab. (ES)

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