Weltkirche feiert am 19. April "5 Jahre Benedikt XVI."

In der Missbrauchs-Krise wird Joseph Ratzinger inzwischen auch von Kirchenkritikern ein klarer Wille zum harten Durchgreifen attestiert

Vatikanstadt, 09.04.10 (KAP) Weltweit wird von den katholischen Ortskirchen am Montag, 19. April, der 5. Jahrestag der Wahl von Joseph Ratzinger zum Papst gefeiert. Im vierten Wahlgang kürten die Kardinäle im Konklave Ratzinger zum 265. Nachfolger des Apostels Petrus. Er wählte den Namen Benedikt XVI. Fünf Tage später wurde er in sein Amt eingeführt.

Über den Feiern zum 5. Jahrestag seiner Wahl liegt der Schatten der Missbrauchs-Krise. In seinem Hirtenbrief an die irischen Bischöfe fand Benedikt XVI. dazu sehr klare Worte. Es war das erste Dokument eines Papstes überhaupt, dass dem Problem des Missbrauchs gewidmet ist.

Inzwischen wird Joseph Ratzinger auch von Kirchenkritikern ein klarer Wille zum harten Durchgreifen attestiert - und zwar schon seit der Causa Groer 1995 und den gleichzeitigen ersten Gerüchten um den umstrittenen Gründer des Ordens der "Legionäre Christi", Marcial Maciel. In beiden Fällen wollte Ratzinger Untersuchungskommissionen einsetzen, wurde aber innerkurial gebremst.

Bald nach seiner Wahl zum Papst setzte Benedikt XVI. durchaus eigene Akzente, und so mancher anfängliche "Aufreger" entpuppt sich im Rückblick als Anstoß für tiefer greifende Debatten.

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