SPÖ Rohr: Martinz muss für Kärntens Gemeinden endlich tätig werden

Fünf Millionen Euro bleiben ungenutzt im Regionalfonds liegen - Kürzungen statt attraktiven Finanzierungsmodellen stehen bei ÖVP wohl auf der Tagesordnung!

Klagenfurt (OTS) - Als "unerträglich" bezeichnet LHStv. Reinhart Rohr die nach wie vor an den Tag gelegte Untätigkeit des ÖVP-Gemeindereferenten Martinz. "Außer in irgendwelchen Baugipfeln bekannt zu geben, dass es in Kärnten enormes Potential gibt, hat Herr Martinz noch nichts an Taten sehen lassen", kritisiert Rohr scharf. Während die Gemeinden finanziell ausbluten, lasse Martinz fünf Millionen Euro an Finanzierungsmitteln ungenutzt im Regionalfonds liegen. "Mit diesen Geldern könnten wichtige Investitionen und Arbeitsplatz sichernde Maßnahmen gesetzt werden - für Martinz scheint das aber offenbar nicht von Interesse zu sein", erinnert Rohr, dass er bereits wiederholt auf dieses Manko aufmerksam gemacht hat.

Zudem würden die Ideen und die Kreativität im Umgang mit dem Schulbaufonds mehr als nur zu wünschen übrig lassen, meint Rohr. "Sage und schreibe 54 fertig ausgearbeitete Projekte warten nur noch auf ihre Umsetzung. Aber anstatt hier raschest möglich attraktivere Finanzierungsformen zu kreieren, kürzt Martinz auch noch von 15 auf 12,5 Millionen Euro", prangert Rohr diese Vorgehensweise an. Gerade jetzt, wo die Gemeinden auf die Unterstützung seitens des Landes Kärnten dringend angewiesen wären, glänzt der Gemeindereferent mit Säumigkeit und inhaltsleeren Nona-Ankündigungen. "Konkrete Taten, attraktivere Finanzierungsmodelle, wichtige Investitionen und Arbeitsplatz sichernde Maßnahmen müssen das Gebot der Stunde sein", fordert Rohr Martinz auf, sich endlich mit der notwendigen Sorgfalt seinem Aufgabenbereich zu widmen.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Kärnten
Klagenfurt

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90002