Industrie: FTI-Strategie muss Standort Österreich stärken

IV-GS Beyrer: Sind an Weggabelung für Innovationsstandort - Forschungsintensive Unternehmen stärken - Forschungsprämie von 8 auf 12 Prozent erhöhen - Zentrale Rolle der FFG

Wien (OTS/PdI) - "Für die gegenwärtig in Ausarbeitung befindliche FTI-Strategie der Bundesregierung muss die Stärkung des Standortes Österreich, insbesondere für Unternehmen, im Zentrum stehen", betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Markus Beyrer anlässlich der aktuellen Bilanz der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). Österreich befinde sich "an einer Weggabelung für den Innovationsstandort". Im jüngsten OECD-Vergleich der indirekten Forschungsförderung der OECD-Länder sei das Land innerhalb von drei Jahren um 12 Plätze auf den 22. Rang abgerutscht.

Der IV-Generalsekretär appellierte vor diesem Hintergrund eindringlich an die Politik, "die hohe Bedeutung der unternehmerischen Forschungsaktivitäten für Jobs, den Standort und damit auch die Chancen für die Jugend zu berücksichtigen". Bei aller Bedeutung und höchster Anerkennung der wichtigen Rolle der Grundlagenforschung gehe es jetzt insbesondere auch darum, "die forschungsintensiven Unternehmen zu stärken. Die Systemevaluierung hat klar aufgezeigt, dass ein Nebeneinander von direkter und indirekter steuerlicher Forschungsförderung die besten Ergebnisse erzielt." Eine Stärkung des Standortes im internationalen Vergleich würde vor allem durch eine Erhöhung der Forschungsprämie von 8 auf 12 Prozent sichergestellt. "Nur dann besteht eine Chance, Österreich ins Spitzenfeld der Innovationsstandorte zu führen und die internationalen Unternehmen in Österreich im konzerninternen Wettbewerb zu stärken", so Beyrer, der darauf hinwies, dass 150 Unternehmen 37 Prozent der gesamten F&E-Ausgaben in Österreich investieren.

"Die FFG nimmt dabei eine zentrale Rolle für die Förderung wirtschaftsnaher Forschung und Innovation ein", so Beyrer. Die Jahresbilanz der FFG zeige, "dass in der Krise die Bedeutung der Forschungsförderung noch zugenommen hat, was sich in einer starken Steigerung der Anträge widerspiegelt". Mit der FFG sei es gelungen, antizyklisch auf die Krise reagieren zu können. Gleichzeitig belege die Förderagentur, dass die FFG-Förderungen eine hohe Wirksamkeit haben.

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