Präs. Andrea Gottweis: Familienbund fordert langfristige Sicherung des Familienfonds

Familien dürfen nicht verunsichert werden

St.Pölten (OTS) - Die Diskussionen über Kürzungen im Familienbudget verunsichern zunehmend Familien, kritisierte heute die Präsidentin des Österreichischen Familienbundes. LAbg. Andrea Gottweis. Zur Zeit habe man den Eindruck, dass vor allem bei den Familien gespart werden solle, andere Budgetbereiche stehen zur Zeit nicht in dem Maße in der öffentlichen Diskussion.

Der Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) wurde schon zu lange als Selbstbedienungsladen angesehen um Budgetlöcher vor allem in der Pensionsversicherung zu stopfen. Gottweis erinnert daran, dass ursprünglich 6% der Lohnsumme an den FLAF gegangen ist, Anfang der 80iger Jahre wurde dieser Betrag um 1,5% gekürzt und einfach in die Pensionskassen umgeleitet. 2010 gehen weitere 888 Millionen Euro an die Pensionsversicherungsanstalt (bisher 555 Millionen Euro). Die Leidtragenden an dieser Entwicklung sind Jungfamilien, die nun Kürzungen der Familienleistungen fürchten müssen.

Es sei nun eine gute Gelegenheit Kostenwahrheit zu schaffen und den FLAF dorthin zurückzuführen, wofür er 1955 eingeführt wurde, zur Finanzierung von reinen Familienleistungen und um einen Lastenausgleich zwischen jenen die Kinder haben und jenen die keine Kinder haben, zu schaffen.

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