GPA-djp Fetik/Pfister: Budget nicht auf Kosten von Bildung und Familien sanieren!

Zukunftsbereiche brauchen keinen Sparstift, sondern Investitionen

Wien (OTS) - GPA-djp/ÖGB - "Bei der ÖVP scheint momentan ein interner Wettbewerb zu laufen, wer die täglich originellste Sparidee zu bieten hat. Anders sind die heute in der Presse geäußerten Ideen von Familienstaatssekretärin Marek nicht zu bewerten", kommentieren die gf. Bundesfrauenvorsitzende der GPA-djp, Ilse Fetik, und der Bundesjugendvorsitzende der GPA-djp, Rene Pfister. Die Kindergärten sollen gratis bleiben, dafür sei die Streichung der 13. Familienbeihilfe "so gut wie fix", und man solle lieber über die Wiedereinführung der Studiengebühren diskutieren, erklärt die Familienstaatssekretärin. ++++

"Dieses ständige Gegeneinander-Ausspielen von einzelnen Bevölkerungsgruppen wie heute von Jung und Alt ist unerträglich", kritisiert Pfister: "Den Vorschulkindern lass ich?s, dafür sollen die Studierenden wieder zahlen? Die Regierungsparteien haben sich bei den Koalitionsverhandlungen auf den freien Zugang zu den Universitäten geeinigt. Der freie Bildungszugang ohne soziale Hürden ist eine der Grundfesten für ein einheitliches, hochwertiges Schul- und Universitätssystem, wie wir es brauchen. Wann geht auf der Baustelle Bildung endlich etwas weiter?"

"Kinder haben ein Recht auf bestmögliche Betreuung und Bildung, Frauen auf optimale Rahmenbedingungen, um Beruf und Familie miteinander vereinbaren zu können. In diesem Sinne ist der Gratiskindergarten nicht mehr wegzudenken", ergänzt Fetik. "Angesichts dieses Zugeständnisses allerdings die 13. Familienbeihilfe in Frage zu stellen, offenbart nichts anderes als eine familienfeindliche Einstellung: Ihre Einführung, auf die sich die Bundesregierung erst vor zwei Jahren geeinigt hat, ist nicht nur in Zeiten der Wirtschaftskrise und explodierender Armutsstatistiken eine wertvolle Unterstützung für Tausende Familien."

Gerade von der selbsternannten Zukunftspartei könne man sich mehr erwarten, als im Zuge der notwendigen Budgetkonsolidierung Tag für Tag neue Sparvorschläge aufzutischen, offenbar ohne sich über deren Konsequenzen Gedanken zu machen, so Fetik und Pfister abschließend:
"Bildung und Familien sind Zukunftsbereiche - es braucht keinen Sparstift, sondern Investitionen!"

Wien, 8. April 2010

Rückfragen & Kontakt:

GPA-djp
Litsa Kalaitzis
Tel.: 05 0301-21553
Mobil: 05 0301-61553
E-Mail: litsa.kalaitzis@gpa-djp.at
http://www.gpa-djp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0001