Vassilakou zu VOR: Klares Nein zu Einsparungen im öffentlichen Verkehr

"Das VOR-Netz ausbauen, nicht reduzieren"

Wien (OTS) - "Während auf Regierungsebene die Verhandlungen über eine echte Öko-Steuerreform ins Stocken geraten sind, drohen in der Realität weitere Verschlechterungen für Öffi-PendlerInnen nach Wien", so die Klubobfrau der Grünen Wien, Maria Vassilakou zu den heute publik gewordenen geplanten Streichung von 13 Linien im VOR (Verkehrsverbund Ostregion). "Es ist für mich völlig inakzeptabel, dass das öffentliche Verkehrsnetz rund um Wien weiter ausgedünnt wird", so Vassilakou weiter.

Eine aktuelle AK-Umfrage ergab, dass 16 Prozent der Öffi-PendlerInnen wegen der hohen Unzuverlässigkeit der Schnellbahn daran denken, wieder mit dem Auto nach Wien zu pendeln. Sollten nun tatsächlich 13 Linien gestrichen werden, würde sich diese Zahl sicher noch weiter erhöhen. Alleine 16 Prozent weniger Öffi-Kunden bedeuten täglich 9.000 AutopendlerInnen mehr auf Wiens Straßen. "Deshalb muss Bürgermeister Häupl bei SP-Verkehrsministerin Bures gegen diese Kürzungen protestieren. Es ist ja völlig absurd: Eine Einsparung von 500.000 Euro hat die Stilllegung von 13 Linien zur Folge. Gleichzeitig wehrt sich die Wiener SPÖ immer noch gegen die Einführung einer echten Stadtmaut, die jährlich an die 100 Mio. Euro für die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs einbringen würde", so Vassilakou abschließend.

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