KFÖ: Familien brauchen eine verlässliche Familienpolitik!

Wien (OTS) - Familien haben ein Recht auf Verlässlichkeit und Kontinuität sowie auf materielle Abgeltung ihrer Leistungen für die Gesellschaft, appelliert der Katholische Familienverband an die politischen Akteure.

"Es ist eine Zumutung für Familien, dass sich Familienleistungen, die kürzlich eingeführt worden sind, nun wieder in Luft aufzulösen drohen", zeigt sich Prof. Dr. Clemens Steindl, Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs, empört über die Äußerungen verschiedener Politiker auf Bundes- und Landesebene, den Gratis-Kindergarten oder die 13. Familienbeihilfe wieder streichen zu wollen. "Familien haben ein Recht auf Verlässlichkeit und Kontinuität sowie auf eine materielle Abgeltung für ihre unverzichtbaren Leistungen für unsere Gesellschaft", so Steindl. "Wenn nun das Familienbudget die zweithöchsten Kürzungen erfahren soll, dann ist das auch ein erschreckendes Signal dafür, wie wenig Wertschätzung die Familie in ihren verschiedenen Lebensformen erfährt und welche Anerkennung der Familie durch die geplante Sparaktion verweigert wird." Noch dazu würden Familien mehrfach belastet werden, da sie zusätzlich auch in anderen Bereichen von den geplanten Budgetkürzungen betroffen sein werden, befürchtet der KFÖ-Präsident.

Der Katholische Familienverband weist auch darauf hin, dass moderne Familienpolitik darüber hinweg sein sollte, Familien nur als "Melkkühe" zu sehen, die unentgeltlich Familienangehörige betreuen und pflegen und "brav" Steuern einzahlen. Familien sind das Fundament der Gesellschaft und müssen dementsprechend ernst genommen und unterstützt werden. "Die Budgetsanierung - wie derzeit kolportiert -darf nicht auf den Rücken der Familien erfolgen. Dann wäre das letztes Jahr eingeführte 'Familienpaket' eine auf Wählerstimmen abzielende PR-Aktivität gewesen und kein Signal für gesellschaftspolitische Prioritäten", stellt KFÖ-Präsident Steindl klar. "Auch Familien brauchen im materiellen Bereich planerische Sicherheit. Kann diese gegeben sein, wenn es in einem Jahr 'Hü' heißt und im nächsten Jahr 'Hott'?"

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