Strasser zu wütendem Google-Protest in Oberösterreich: EU- Kommission muss Grundrechtsschutz rasch prüfen

Brüssel, 9. April 2010 (OTS) "Ich verstehe völlig, dass manche Bürger nicht wollen, dass ihr Haus, ihre Familie oder sie selbst im Streetview-Dienst von Google sichtbar sind. Dieses Recht auf Privatsphäre muss geschützt sein. Ich habe die EU-Kommission daher bereits aufgefordert zu prüfen, ob eine nachherige Einspruchsmöglichkeit von Betroffenen als Grundrechtsschutz ausreicht", reagierte ÖVP-Europaklubobmann Dr. Ernst Strasser heute auf Meldungen, nach denen sich in Steyregg Bürger gegen das Google-Fotofahrzeug zur Wehr setzten. ****

Jeder Bürger, der nicht möchte, dass sein Haus, sein Auto, seine Kinder oder er selbst auf den Street-View-Bildern zu erkennen sind, hat zwar das Recht bei Google schriftlich Widerspruch einzulegen. Wird der Veröffentlichung von Fotos widersprochen, werden die veröffentlichten Bilder dann unkenntlich gemacht. "Ich bin mir aber nicht sicher, ob so ein schriftlicher Widerspruch das Recht unserer Bürger auf ihre Privatsphäre ausreichend schützt. Ich erwarte mir daher von der Kommission, dass sie im Interesse der Bürger hier schnell handelt und eine klare Auskunft erteilt", so Strasser.

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