FPÖ-Herbert: Beabsichtigte weitere Einsparungen bei der Wiener Polizei bedeuten Sicherheitskollaps für die Bundeshauptstadt Wien

Wien (OTS) - "Der seitens des BM.I verordnete Sparkurs gegenüber der Polizei ist sicherheitspolitisch höchst bedenklich und auch in Zeiten kollabierender Kriminalstatistiken gegenüber der Bevölkerung absolut unverantwortlich", reagierte heute der AUF-Bundesvorsitzende und freiheitliche Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert, auf entsprechende Medienberichte.

Auch wenn seitens der Bundespolizeidirektion Wien betont werde, dass durch den bevorstehenden "von oben verordnete strenge Sparkurs das hohe Gut Sicherheit nicht zum Handkuss kommen wird" so sei allein schon die Absichtserklärung sicherheitspolitisch höchst bedenklich, weil bereits jetzt die Aufrechterhaltung der Öffentlichen Sicherheit finanziell kaum mehr zu bewältigen sei, so Herbert. "Alleine im Bereich des Landespolizeikommandos Wien fallen für die Aufrechterhaltung des Exekutivdienst monatlich zwischen 160.000 und 180.000 Überstunden an, die nicht nur für die Verrichtung des Regeldienstes sondern auch für die Durchführung der vielzitierten Sonderaktionen (wie beispielsweise die fast schon täglichen U-Bahnstreifen) bzw. den dadurch entstehenden Personalausgleich in den Polizeiinspektionen mittlerweile unerlässlich sind", sagt erweiter. Dazu kämen eklatante bauliche Mängel im Bereich der Polizeiinspektionen und dringend benötigte Ausstattungs- und Ausrüstungsgegenstände, für die schon jetzt kein Geld zur Verfügung stehe.

Herbert: "Weitere finanzielle Einsparungen im Bereich der Exekutive sind daher kaum zu akzeptieren und würden die Polizeiarbeit wohl gänzlich zum Erliegen bringen - was nicht nur hinsichtlich der Bewältigung der ohnedies bedenklichen Sicherheitslage in Wien für die dort engagierten Polizistinnen und Polizisten fatal wäre, sondern auch als sicherheitspolitische Zukunftsoption gegenüber der Wiener Bevölkerung unverzeihlich und unverantwortlich ist."

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