Kogler zu Pröll: Entlastungsteil in der ökologischen Steuerreform der ÖVP fehlt

Ökologisch-soziales Steuerkonzept braucht immer auch Entlastung der Menschen

Wien (OTS) - Verwundert zeigt sich Werner Kogler,
stellvertretender Klubobmann der Grünen, zu den Details des Pröll?schen Ökoplans: "Die ökologisch-soziale Steuerreform ist ein Gesamtkonzept, das schonenden Energieverbrauch belohnt und Arbeit entlastet. Derzeit enthält der ÖVP-Plan allerdings nur einseitige Steuererhöhungsmaßnahmen. Wenn BM Pröll den sozialen Teil der ökologisch-sozialen Steuerreform streichen möchte, dann ist klar, wer die Zeche der Krise bezahlen wird: die kleinsten EinkommensbezieherInnen! Die ÖVP stellt sich damit wieder einmal in gewohnter Manier schützend vor die Reichen und verkauft ihr Budget-Loch-Stopfen als ökologisch-soziale Steuerreform! Das ist ein Mogelpaket. Pröll muss Klarheit über den Entlastungsteil schaffen".

Die geplanten zusätzlichen 300 Mio. Euro für Wissenschaft, thermische Sanierung und 'Green Jobs 'seien natürlich zu begrüßen. Allerdings darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass Pröll an den Zielen einer ökologisch-SOZIALEN Steuerreform völlig vorbeifährt, wenn keine Entlastung kommt. "Eine Besteuerung fossiler Energeträger darf nur mit einer Entlastung des Faktors Arbeit einher gehen", so Kogler.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0003