Heinisch-Hosek auf Dialogtour in Wien: Alle die hier leben, müssen sich an Spielregeln halten

Junge Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund besser verstehen lernen

Wien (OTS/SK) - Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek machte am Donnerstag im Rahmen ihrer Dialogtour für ein besseres Zusammenleben zwischen Österreicherinnen und Österreichern und Migrantinnen und Migranten Halt in Wien. In Begleitung der Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger besuchte die Frauenministerin die "Handelsschule Wien10", die einen hohen Anteil an Jugendlichen mit Migrationshintergrund aufweist. Ein Schwerpunkt der Frauenministerin im Jahr 2010 ist, junge Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund besser verstehen zu lernen und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. "Ich will mehr über die Erfahrungen, Herausforderungen und Probleme im Umgang miteinander direkt von den Schülerinnen und Schülern und den Lehrerinnen und Lehrern innerhalb und außerhalb der Schule erfahren" so Heinisch-Hosek. ****

Die Frauenministerin erklärte, dass sie in Kontakt mit den jungen Mädchen und Frauen kommen möchte, um aus erster Hand etwas über deren gemachte Erfahrungen und deren Lebensrealitäten zu erfahren. "Man muss den Dialog suchen. Ein Dialog, der auf beiden Seiten funktioniert", so Heinisch-Hosek. Sie verdeutlichte, "dass es in unserem Rechtsstaat Österreich Spielregeln gibt, an die sich alle hier Lebenden halten müssen". Um die Kommunikation mit den Migrantinnen zu verstärken, besucht die Frauenministerin heute noch viele andere Einrichtungen, wie den neuen Forschungskindergarten oder den Verein "Zeit!Raum".

Frauenberger: Sprachenvielfalt muss als Potential wahrgenommen werden

Der Migrationshintergrund der Menschen werde meistens negativ bewertet und die Sprachenvielfalt leider nicht als Potential wahrgenommen, so die Wiener Frauenstadträtin. "Wir müssen zeigen, dass Vielfalt in der Stadt ein großes Potential hat", betonte Frauenberger.

In den lebhaften Diskussionen mit den Schülern und Lehrern kam zum Vorschein, dass die "Handelsschule Wien10" ein Paradebeispiel für ein harmonisches Miteinander und Zusammenleben zwischen den Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlicher Herkunft ist. Es gelte nun, diese Erfahrungen nach außen zu transportieren, denn "in der Schule sitzt die Zukunft der Stadt", so Frauenberger. (Schluss) ab

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