Kogler zu Gastro-Rauchverbot: Gesundheitsminister interessiert Gesundheit der ArbeitnehmerInnen nicht

Grüne fordern rasch rauchfreie Gastronomie und Kostenersatz für Lokalumbauten

Wien (OTS) - "Die Wirte und Wirtinnen, die sich zahlreich für ein generelles Rauchverbot in ihren Lokalen aussprechen, sollen schärfer bestraft werden - gesundheitsschädigender Rauch, vor allem für die ArbeitnehmerInnen, soll bestehen bleiben. Weiß Minister Stöger eigentlich noch, welches Ressort er führt?", fragt sich der stv. Klubobmann und Vizeparteichef Werner Kogler. Noch dazu gebe Stöger zu, dass er erst prüfen müsse, inwieweit er weisungsbefugt sei, höhere Strafen festzusetzen.
Kogler: "Politische Hilflosigkeit hat damit einen Namen: Stöger! ArbeitnehmerInnen-Schutz stehe offenbar gar nicht auf seiner Agenda. Dass die EU den ArbeitnehmerInnen-Schutz verschärfen könnte, sieht der SP-Minister offensichtlich als Bedrohung", kritisiert der Grüne. Bewusstseinskampagnen und Appelle als politische Maßnahmen sind Kogler zu wenig. "Wir brauchen möglichst rasch ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie - wie es in halb Europa gang und gäbe ist. Es geht nicht an, dass die Gastronomie teure Umbauarbeiten finanziert und schließlich das Rauchverbot über die EU sowieso kommt. Die Wirte dürfen nicht für einen Pfusch draufzahlen. Wer schon investiert hat, muss seine Kosten rückerstattet bekommen."

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