FPÖ: Öffnung des Arbeitsmarktes ab 2011 treibt Arbeitslosenzahlen in Rekordhöhen

Denkbar schlechter Zeitpunkt für Konkurrenzierung der heimischen Arbeitnehmer

Wien (OTS) - FPÖ-Vizebundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer
fordert die Bundesregierung auf, sich vehement gegen die geplante Ostöffnung des österreichischen Arbeitsmarktes ab Mai 2011 einzusetzen und aufgrund der Folgen der Wirtschaftskrise eine Verschiebung der Öffnung einzufordern. Heute hat AMS-Chef Kopf bekannt gegeben, dass sich diese Liberalisierung im kommenden Jahr fatal auf die Arbeitslosenzahlen in Österreich auswirken werde.

Hofer: "Betroffen werden vor allem die Grenzregionen wie etwa das Burgenland sein. Die Wirtschaftskrise wird im kommenden Jahr weiterhin für hohe Arbeitslosenzahlen sorgen. Die Öffnung des Arbeitsmarkts für jene Oststaaten, 2004 der EU beigetreten sind, wird die Zahl der Tagespendler massiv erhöhen und gleichzeitig für mehr arbeitslose Österreicher sorgen."

Die FPÖ fordert in diesem Zusammenhang auch den wahlkämpfenden Landeshauptmann des Burgenlandes auf, sich schützend vor die Arbeitnehmer im Burgenland zu stellen. Schon jetzt sind 50.000 Burgenländer gezwungen, außerhalb des Landes eine Beschäftigung zu suchen.

Hofer erachtet es als legitim, wenn von Seiten Österreichs als Druckmittel in Richtung EU und Oststaaten auch die Veto-Karte für anstehende Entscheidungen wie etwa die Aufnahmen von Ländern in die Euro-Zone gezückt werde. Hofer: "Die Öffnung des Arbeitsmarktes im kommenden Jahr ist sachlich nicht zu rechtfertigen. Österreich muss sich daher mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zur Wehr setzen."

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