Berlakovich: Umweltförderung sichert die Wasserqualität und bietet wichtige Investitionsanreize in den Gemeinden

Wien (OTS) - "Wasser ist ein wertvolles Gut. Wie im kürzlich in Kraft getretenen Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP) festgeschrieben, wollen wir unsere Gewässer sauber und in möglichst naturnahem Zustand erhalten. Wir sind daher gefordert, unsere Trinkwasserreserven sowie die Qualität der Abwasserentsorgung weiterhin zu sichern und Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässer als Lebensraum zu setzen", zeigt sich Umweltminister Berlakovich überzeugt von der Bedeutung der Förderung in der Wasserwirtschaft. Das teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit.

In der 54. Sitzung der Kommission Wasserwirtschaft am 7.4.2010 konnten insgesamt 1.108 neue wasserwirtschaftliche Projekte mit einem Investitionsvolumen von etwa EUR 209,7 Mio. und einem Förderungsvolumen von mehr als EUR 51,1 Mio. befürwortet und dem Umweltminister zur Genehmigung vorgelegt werden. "Von der Förderung der Wasserwirtschaft profitiert nicht nur die Umwelt" betont Berlakovich im Hinblick auf die derzeit großen wirtschaftlichen Herausforderungen, "die durch die Förderung ausgelösten Investitionen beleben gerade in dieser schwierigen Phase die regionale Wirtschaft und wir schaffen damit im zukunftsträchtigen Umweltsektor neue Arbeitsplätze, sogenannte 'green jobs'."

Neben der bereits etablierten Förderungsschiene Siedlungswasserwirtschaft zeigt besonders auch die Förderung von gewässerökologischen Maßnahmen im zweiten Jahr ihres Bestehens eine positive Entwicklung. Für die österreichischen Gewässer steht dabei die Verbesserung als Lebensraum durch die Errichtung von Fischwanderhilfen und die Wiederherstellung der Gewässerstruktur im Vordergrund. Die ökologischen Maßnahmen an den österreichischen Gewässern sind zur Erreichung des guten Zustandes der Gewässer notwendig. Die ersten Auszahlungen aus diesem neuen, von Umweltminister Berlakovich eingeführten Fördertopf werden heuer erstmals erfolgen. "2010 werden wir aufgrund von bestehenden Zusagen etwa 1,6 Millionen Euro auszahlen, dazu kommen neue Fälle", so der Minister zu den Möglichkeiten mit finanziellen Anreizen ökologische Verbesserungen an unseren Gewässern zu erzielen, wie es der NGP vorsieht.

Der NGP ist mit 30.3.2010 in Kraft getreten und enthält die österreichischen Maßnahmen und Strategien zur Erreichung der Ziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Diese fordert die Herstellung des guten Zustands in den europäischen Gewässern. Für die österreichischen Gewässer steht dabei die Behebung von Defiziten bei der Durchgängigkeit sowie bei der Verbesserung der Gewässerstruktur im Vordergrund, aber auch wie schon bisher die Erhaltung der guten Gewässerqualität in Flüssen, Seen und im Grundwasser. Der erste NGP ist für 6 Jahre gültig und enthält Zielsetzungen bis 2015. Danach wird evaluiert und alle sechs Jahre eine Aktualisierung im Hinblick auf mittel- und langfristige Ziel- und Maßnahmenplanung vorgenommen.

Informationen zur Bundesförderung Wasserwirtschaft können unter
http://wasser.lebensministerium.at/ abgerufen werden.

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