ÖH verurteilt Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche

ÖH fordert Verlängerung der Verjährungsfrist

Wien (OTS) - Die ÖH-Bundesvertretung ist erschüttert über die zahlreichen Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche. "Das jahrelange Vertuschen ist skandalös, die Obrigkeit der Kirche ist gefordert die volle Verantwortung zu übernehmen. Der Kirche und deren Verantwortlichen waren jahrelang ihr Image wichtiger als die traumatisierten Opfer", zeigt sich Sigrid Maurer vom Vorsitzteam schockiert.

"Die späte Aufdeckung dieser unglaublichen Vorfälle zeigt, dass eine Verlängerung der Verjährungsfrist unumgänglich ist", so Eva Maltschnig, ÖH-Generalsekretärin. Klar ist, dass das Vorgefallene unentschuldbar ist. "Nicht nur Therapiekosten für die Opfer sind von der Kirche zu übernehmen, sondern auch Entschädigungs- und Schmerzensgeldzahlungen müssen selbstverständlich sein", ergänzt Thomas Wallerberger.

"Die veralteten Strukturen der katholischen Kirche müssen aufgebrochen werden. Entscheidend ist es nun Maßnahmen zu erarbeiten, die präventiv Missbrauchsfälle verhindern. Hinter ihrer scheinheiligen Sexualmoral kann sich die Kirche nicht länger verstecken", sind sich Thomas Wallerberger und Sigrid Maurer einig.

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