Die Stadt 2020: Forschen und Entwickeln für die Stadt der Zukunft

ZIT fördert innovative Stadttechnologien, 2 Mio. Euro für F&E-Projekte aus Wien

Wien (OTS) - Neue Technologien tragen maßgeblich zur hohen Lebensqualität in Wien bei. Sei es beim Öffentlichen Verkehr, im Wohnbau, der Abfallentsorgung oder auch bei der Gesundheitsversorgung. "Um diese Qualität auch in Zukunft sicherzustellen und Städten einen effizienteren Umgang mit Ressourcen zu ermöglichen, sucht und fördert die Stadt Wien jetzt innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die Stadt der Zukunft. Für Wiener Unternehmen ergeben sich in diesem Bereich nachhaltige Wachstumschancen", so Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Renate Brauner.

Für den neuen Förderwettbewerb "Die Stadt 2020" des ZIT Zentrum für Innovation und Technologie, der Technologieagentur der Stadt Wien, stehen zwei Millionen Euro zur Verfügung. Geförderte Projekte können mit bis zu jeweils 500.000 Euro unterstützt werden. Bis 17. Juni können Wiener Unternehmen ihre F&E-Projekte zu diesem Thema online unter www.zit.co.at einreichen.

Wie wichtig das Thema für die Zukunft ist, zeigt der Fakt der laufenden Urbanisierung. Immer mehr Menschen zieht es weltweit in Städte. Bis 2030 sollen weltweit mehr als 60 Prozent aller Menschen in Städten leben. Schätzungen gehen davon aus, dass dann auch über 70 Prozent des weltweiten Energiebedarfs in Städten verbraucht werden wird. Ressourcenknappheit, Umweltverschmutzung, ineffizientes Abfallmanagement und stark wachsende Motorisierung sind negative Auswüchse dieser Entwicklung.

Innovative Technologien für die Stadt von morgen

Die Stadt Wien ist sich der vielfältigen Herausforderungen, aber auch der Chancen, dieser Entwicklung bewusst und unterstützt mit diesem Förderwettbewerb des ZIT, einem Tochterunternehmen der Wirtschaftsagentur Wien, Wiener Unternehmen bei der Entwicklung innovativer Technologien für die Stadt von morgen. Damit sollen die Lebensqualität ausgebaut, Ressourcen gesichert und die Wettbewerbesfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Wien weiter gesteigert werden.

Gesucht werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Wiener Unternehmen zu folgenden Themenbereichen:
- Wohnen, Bauen und Stadtumbau
- Verkehr und Mobilität
- Ver- und Entsorgung (z.B. Wasser, Energie, Abfallentsorgung
bzw. -vermeidung)
- Gesundheits- und Pflegeinfrastruktur

Projekte aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien können als Querschnittstechnologien in den genannten Bereichen eingereicht werden.

Preisgelder und Bonus

Die Förderintensität kann je nach Forschungsklasse und Größe des Unternehmens bis zu 70 Prozent betragen. Eine Fachjury wird die eingereichten Projekte begutachten und nach dem Wettbewerbsprinzip bewerten. Zusätzlich zur Förderung gibt es für die drei erstgereihten Projekte Preisgelder in Höhe von 15.000, 10.000 und 5.000 Euro. Ein Bonus in Höhe von 10.000 Euro ist dann möglich, wenn die wissenschaftliche Leitung eines geförderten Projekts nachweislich bei einer Frau liegt.

Das ZIT bietet zu diesem Förderwettbewerb eine Informationsveranstaltung für interessierte Unternehmen an.

Ort: Planungswerkstatt, Friedrich Schmidt-Platz 9, 1010 Wien
Zeit: Donnerstag, 15. April 2010, 10 bis 12 Uhr

Interessierte Unternehmen wenden sich an:
ZIT Zentrum für Innovation und Technologie
Mag.a Manuela Schein
T +43 1 4000 86 168
schein@zit.co.at

Webtipp: www.zit.co.at

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Georg Brockmeyer
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