Groteske Vorwürfe sind Zeichen von Panik in der FPÖ

Fischer-Bemerkung aus 1989 eindeutig gegen FPÖ-Mentalität und NS-Gedankengut gerichtet

Wien (OTS) - Stefan Bachleitner, Koordinator der
Wiederwahlkampagne von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, nahm heute zu der in der Tageszeitung "Die Presse" veröffentlichten Mitteilung Stellung, der Bundespräsident habe in einer Nationalratssitzung im Jahr 1989 laut stenographischem Protokoll in einem Zwischenruf zu einem FPÖ-Redner "Sieg heil" gerufen.

Bachleitner stellte klar, dass der damalige Klubobmann Dr. Heinz Fischer "in der letzten Nationalratssitzung des Jahres 1989, in der einige FPÖ-Redner besonders provokant waren" mit dieser Bemerkung die "Sieg heil"-Mentalität der FPÖ angeprangert habe. "Er hat damit der FPÖ, die in den Jahren nach der Wahl von Jörg Haider zum Parteiobmann immer weiter nach rechts rückte und auch im Nationalrat immer aggressiver auftrat, einen Spiegel vorgehalten" so Bachleitner.

"Die Stoßrichtung dieses Zwischenrufs war völlig eindeutig gegen das NS-Gedankengut gerichtet und kann auch 21 Jahre später nicht ins Gegenteil verkehrt werden" stellte Bachleitner fest. Er wies darauf hin, dass es "wohl kein Zufall sein kann, wenn ein solcher Vorwurf plötzlich 18 Tage vor einer Wahl auftaucht. Nachdem alle Versuche gescheitert sind, den makellosen Demokraten Heinz Fischer in die Nähe kommunistischer Diktaturen zu rücken, werden nun immer groteskere Vorwürfe in Umlauf gebracht."

Pendl "nächste Provokation von Rechtsaußen"

Bachleitner wertet dies auch als Zeichen "erster Auflösungserscheinungen" der Wahlkampagne von Barbara Rosenkranz:
"Offenbar ist in den Reihen der FPÖ die Panik ausgebrochen, weil ihre Kandidatin bei den Wählerinnen und Wählern nicht ankommt."

Als "nächste Provokation von Rechtsaußen" bezeichnete Bachleitner die Mitgliedschaft von Gerhard Pendl im gestern präsentierten Personenkomitee von Barbara Rosenkranz. Dieser wurde 2006 wegen seiner unkritischen Haltung zum Nationalsozialismus von Elisabeth Gehrer als Universitätsrat der Medizinischen Universität Wien abberufen. "Solange solche Personen im Umfeld von Barbara Rosenkranz auftauchen, sind ihre eidesstättigen Erklärungen reine Papierverschwendung" so Bachleitner.

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